Wie sieht ein nachhaltigeres, friedlicheres und sozialeres Europa von morgen aus? Darüber tauschten sich die jungen Erwachsenen zwischen 18 und 30 Jahren in verschiedenen Zukunftswerkstätten aus, wo sie auch ihre Ideen und Visionen für Europa formulierten. Die Ergebnisse wurden dann unter Anleitung von Medienpädagog*innen in Podcast-, Blog- und Videobeiträgen aufbereitet.

Der Europaminister des Saarlandes und Gastgeber der Europaministerkonferenz Peter Strobel sowie der Staatssekretär für europäische Angelegenheiten im Saarland Roland Theis debattierten mit den jungen Teilnehmenden in der EAO zu Beginn des Treffens. Ein weiterer politischer Höhepunkt war die deutsch-französische Podiumsdiskussion mit dem saarländischen Ministerpräsident Tobias Hans, Landtagspräsident Stephan Toscani und dem Präsidenten des Conseil régional Grand Est Jean Rottner sowie DFJW-Generalsekretär Tobias Bütow und seiner französischen Amtskollegin Anne Tallineau.

Alle Diskutant*innen waren sich einig: Die großen Probleme unserer Zeit sind nur gesamteuropäisch mit einem starken deutsch-französischen Tandem zu lösen.

Für die Zukunft forderten die jungen Teilnehmenden u. a. politische Bildung und Medienkompetenz als europaweites Schulfach, Mobilitätsprogramme für alle jungen Menschen und ein Recht auf ein nachhaltiges und gesundes Leben in Europa.

Als krönender Abschluss nahm eine vierköpfige Jugend-Delegation an der Europaministerkonferenz in Perl teil. Dort stellten sie die Ergebnisse des Jugendforums vor.

Das Jugendforum wurde in enger Kooperation mit der Europäischen Akademie Otzenhausen (EAO) und dem Ministerium für Finanzen und Europa des Saarlandes organisiert.