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Durch sie werden Brücken zwischen Deutschland und Frankreich gebaut und der Blick auf das Partnerland ist ganz plötzlich ein anderer… Die DFJW-Juniorbotschafter sind solche Brücken, doch in der deutsch-französischen Freundschaft gibt es noch andere Stützen – deutlich ältere: die Städtepartnerschaften zwischen deutschen und französischen Gemeinden. Die DFJW-Juniorbotschafter wollen dieses enge Netz der Städtepartnerschaften nutzen, um gemeinsame Projekte zu starten. Und natürlich haben sie originelle Ideen, um die Städte und die Menschen zusammenzubringen!

Also geht das Wort an unsere Juniorbotschafter, die in miteinander „verwandten“ Städten leben. Los geht es diesen Monat mit den schönen Weinanbauregionen Rheinland-Pfalz und Burgund, vertreten durch unsere Juniorbotschafterinnen Tanja Herrmann in Mainz und Marie-Charlotte Urena in Dijon.

Die Verbindung von Menschen über Grenzen hinweg das bedeutet Städtepartnerschaft vor allem; praktisch passiert das dadurch, dass die lokalen Behörden Begegnungen zwischen den Bewohnern organisieren. In Mainz und Dijon ist man da schon ganz schön weit gekommen: Nicht nur die Städte sind befreundet, inzwischen sind auch die Regionen zu Partnern geworden – nun gibt es auch eine Brücke von Rheinland-Pfalz nach Burgund. Das macht den Austausch natürlich noch lebendiger. Dadurch entstand z.B. der deutsch-französische ökologische Freiwilligendienst (VEFA), ein Austauschprogramm zwischen den Regionen mit Unterstützung des DFJW.

Und da hört es längst noch nicht auf: Die beiden DFJW-Juniorbotschafterinnen haben beide an der Deutsch-Französischen Hochschule studiert, die die Universitäten von Mainz und Dijon mit einander verbindet. Deswegen sind Tanja und Marie-Charlotte nicht nur deutsch-französische Expertinnen, sondern auch ganz besonders für die Städtepartnerschaft.

Tanja: „Ich denke, dass die Partnerschaft wichtig ist, da sie viele verschiedene Akteure einbezieht (Städte, Regionen, Universitäten, Schulen).“

Marie-Charlotte: „Die Städtepartnerschaft ist einfach so wichtig. Sie erleichtert den Austausch für Jugendliche. Sie können dadurch mehr über das Partnerland erfahren, aber natürlich auch über ihr eigenes Land.“

Der Erfolg der regionalen Partnerschaft, wenn es nach Tanja geht, liege ganz klar im kulturellen Angebot der Häuser der beiden Partnerstädte. Im Herzen von Mainz liegt das „Maison de la Bourgogne“, das den frankophilen Bewohnern eine ganze Palette von Veranstaltungen anbietet. Und genauso gibt es in Dijon das Rheinland-Pfalz-Haus, ausgestattet mit jede Menge Info-Material über das Bundesland und Deutschland. Marie-Charlotte aus Dijon fällt auf, dass sich in ihrer Stadt vor allem die Germanisten der Uni für die deutsche Partnerstadt interessieren.Tanja fügt da noch hinzu: „Dennoch würde ich mir wünschen, dass diese mehr in Erscheinung tritt und auch Personen, die nicht in den genannten Strukturen engagiert sind, involviert werden.“

Tanja hat zu den Städtepartnerschaften am 12. November 2013 eine Konferenz im Institut Français Mainz veranstaltet. Mehr dazu ist hier zu lesen.  

Das letzte Wort lassen wir wieder Tanja und Marie-Charlotte, die ganz genau wissen, warum ihre beiden Städte Mainz und Dijon einfach zusammengehören müssen: „Wein. Beschaulich. Freundschaft.“

Kleine Städte voller Geschichte(n).

Du bist neugierig geworden und willst mehr über deine Partnerstadt erfahren? Oder vielleicht sogar mal hinfahren? Das DFJW bietet dir tolle Möglichkeiten, sie kennenzulernen, z.B. durch Ferienjobs und Praktika. Informier dich auf der Internetseite des DFJW oder sprich einfach einen DFJW-Juniorbotschafter an!