Die Arbeit des DFJW wäre ohne die Hilfe unserer sehr zahlreichen Partner – 2019 waren es mehr als 7.700 – und Projektträger begrenzt. Deshalb pflegen wir enge Verbindungen und den regelmäßigen Austausch mit ihnen. Die Bedürfnisse und das Feedback unserer Partner sind uns wichtig. Deshalb haben wir seit dem 1. Juli eine Reihe von Ausnahmeregelungen zu unseren Richtlinien eingeführt, um auch ihnen die Arbeit zu erleichtern. Der Beginn dieses neuen Schuljahres war von Sitzungen mit einigen von ihnen geprägt. Wir wollten unsere Fragen und unsere Erfahrungen der letzten Monate mit ihnen teilen und gemeinsam die Weichen für die Zeit danach stellen, denn es wird diese Zeit danach geben.

Bei ihrer Jahrestagung konnten sich die Austausch- und Fremdsprachenreferent*innen über die Tools, die das DFJW zur Stärkung der politischen Bildung in Europa anhand von Vor-Ort- und virtuellen Begegnungen eingerichtet hat, austauschen. Gemeinsam mit den correspondantes et correspondants académiques aus Frankreich sind sie die Fachleute für deutsch-französische Mobilitätsprogramme im Schulbereich.

Die 42 pädagogische Mitarbeiter*innen des DFJW sind zu gleichen Teilen auf Deutschland und Frankreich verteilt. Trotz der Krise machen sie weiterhin Lust auf Austausch, koordinieren und entwickeln deutsch-französische digitale Aktivitäten. Ihre Jahrestagung bot die Gelegenheit, über nachhaltige Entwicklung im internationalen Jugendaustausch zu diskutieren, über Engagement aus Sicht junger Menschen zu sprechen und Vorschläge für die Zukunft zu machen.

Auch die DFJW-Infopunkte (DIP) sind auf ganz Deutschland und Frankreich verteilt. Sie befinden sich in den Räumen der Partnerstrukturen und sind wertvolle Informations- und Anlaufstellen. Zugleich bieten sie Raum für Austausch und Dokumentation rund um unsere Programme. Die 98 DIP (PIO auf Französisch) helfen darüber hinaus jungen Menschen bei ihren Recherchen über die deutsch-französische Zusammenarbeit und bei der Anmeldung für ein vom DFJW gefördertes Programm.

Die Teilnehmer*innen am Programm „Arbeit beim Partner“ trafen sich ebenfalls Ende September. Dank dieses Programms entdecken junge Erwachsene ein Jahr lang die Arbeitswelt des Nachbarlandes und entwickeln gleichzeitig berufliche, kulturelle und sprachliche Kompetenzen. Während des Treffens sprachen sie über Themen wie Sprache, Alltag und Verwaltungsfragen und konnten sich mit ehemaligen „AbPler*innen“ über ihren beruflichen Werdegang austauschen.

In unserem Partnernetzwerk nehmen die DFJW-Juniorbotschafter*innen (JuBo) einen besonderen Platz ein, denn über sie bleiben wir mit einem jungen Publikum, also unserer Zielgruppe, in Kontakt. Das diesjährige Mandat steht im Zeichen des Umweltschutzes und beginnt in den kommenden Wochen. Vom 15. bis 18. Oktober werden die 103 JuBos an ihrem Online-Einführungsseminar teilnehmen.

Falls sich Ihre Einrichtung für die Jugend engagiert, machen Sie es wie unsere Partner: Profitieren Sie von der Förderung des DFJW für Ihre deutsch-französischen und trilateralen Projekte und machen Sie bei unseren Projektaufrufen und -ausschreibungen mit. Mit unserer Projektausschreibung „Der Planet in deinen Händen“ unterstützen wir Sie z. B. bei der Umsetzung von deutsch-französischen und trilateralen Projekten im Kampf gegen die globale Erwärmung.

Seit Beginn der Krise steht das DFJW fest an der Seite seiner Partner. Unsere unterschiedlichen Projektaufrufe und -ausschreibungen sollen sie bei ihrer Arbeit unterstützen, egal ob es sich um Begegnungen im Online-, Präsenz- oder Mischformat handelt. Wir wissen, dass junge Menschen am stärksten von den Nebenwirkungen der Pandemie betroffen sind. Unterstützen wir sie gemeinsam – für ihre Gegenwart und ihre Zukunft.