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Marisa ist eine junge, in Franken geborene Deutsche. Nach einem deutsch-französischen Bachelor in Clermont-Ferrand und Regensburg arbeitet sie ein Jahr als Lektorin beim Deutschmobil. Seit 2014 ist sie Masterstudentin der Erziehungswissenschaften und entscheidet sich für eine Bewerbung als Juniorbotschafterin für 2015-2016. Im Oktober findet sie sich also, ein Jahr deutsch-französischer Projekte vor Augen, in der Region Rhône-Alpes wieder – genauer gesagt in deren Hauptstadt Lyon.

Man nennt sie auch „Welthauptstadt der Gastronomie“, und das nicht umsonst. Als Erstes denkt man da an den großen französischen Koch Paul Bocuse. Er stammt aus der Region, ist weltberühmt und besitzt seit 1965 drei Sterne im Guide Michelin. Dann fallen einem diese typischen Restaurants ein, die die lokalen Gerichte, reichhaltig und ungewöhnlich, servieren: die Lyoner Bouchons. Man findet sie hauptsächlich im Stadtteil Vieux Lyon und kann dort zur Vorspeise Lyoner Cervelas (eine Art Mettwurst) probieren, gefolgt von quenelles (Knödeln) oder andouillettes (Innereienwürsten). Man kann cervelle de canut (Kalbshirn, wörtlich: „Seidenmacherhirn“) mit Käse genießen und sich zum krönenden Abschluss einen Bonbonkuchen gönnen.

Ein paar Schritte von diesen Restaurants entfernt, die rue St. Jean hinunter, steht man am Fuß der gleichnamigen Kathedrale. Wenn man ihr den Rücken zudreht, erblickt man die erhabene Basilika Notre-Dame de Fourvière, wie sie oben auf dem „betenden Hügel“ thront. Begibt man sich dort hinauf, tut sich ein außergewöhnlicher Blick über die Stadt auf.

Die Altstadt gefällt Marisa besonders. Hier findet sie die einzigartigen Traboules (versteckte Passagen zwischen den Häusern) und die gelebte Tradition der Guignols, den original Lyoner Kasperle-Marionetten. Die Architektur der Altstadt erinnert sie an das bayrische Regensburg, wo sie einen Teil ihres Studiums verbracht hat. Von Zeit zu Zeit erklimmt Marisa die Hügel der Croix Rousse und verweilt in den Ateliers der Kreativen oder kleinen Cafés. Gerne geht sie auch im Parc de la Tête d'Or (wortwörtlich: „Goldkopfpark“) spazieren, an dem sie den Platz,  den Zoo und den botanischen Garten schätzt.

Bevor sie ihr Mandat antrat, kannte Marisa nur wenige Deutsche oder Deutsch-Franzosen in Lyon und das fehlte ihr. Heute kennt sie die Orte, an die sie sich hinbegeben muss, um ihre Muttersprache zu hören! Dazu gehören das Goethe-Institut, der Verein „Plattform für deutsch-französische Kunst“ und das Bistro „Hänsel und Gretel“.

Lyon inspiriert unsere Juniorbotschafterin zu vielen Aktionen. Am Deutsch-Französischen Tag hat sie ein Event in Rilleux-la-Pape, einem Vorort von Lyon, organisiert: eine Gruppe deutscher Gymnasiasten brachte ein Marionettenspiel auf die Bühne. Auch an Veranstaltungen an einer Grundschule in Quincieux hat sie sich beteiligt und Infostände sowohl im Lyoner Goethe-Institut als auch bei der internationalen Berufsmesse Eurexpo betreut.

Für den weiteren Verlauf ihres Mandats stellt sie sich vor, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut ein Konzert zu organisieren, weiterhin Veranstaltungen in Schulen durchzuführen und vielleicht einen schulischen oder außerschulischen Austausch rund um das Puppentheater – ein Thema, das ihr am Herzen liegt – auf die Beine zu stellen.

Lust, mit einer Juniorbotschafterin oder einem Juniorbotschafter der Region Rhône-Alpes in Verbindung zu treten? Schreibt eine Mail an Marisa, Sabine oder Jonathan:

marisa.stretz@jeunesambassadeurs-ofaj.org(Lyon)

sabine.cardon@jeunesambassadeurs‐ofaj.org (Lyon)

jonathan.collomb@jeunesambassadeurs-ofaj.org (Grenoble)