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Am 11. Dezember 2018 hat sich der Verwaltungsrat des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) im Rahmen seiner jährlichen Sitzung in Paris getroffen. Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Juliane Seifert und Staatssekretär im französischen Ministerium für Bildung und Jugend, Gabriel Attal hatten den Vorsitz. Beide hatten die Innovationsmöglichkeiten des DFJW in Hinblick auf die anstehenden Europawahlen 2019 betont und in diesem Zusammenhang auch seine Arbeit im Bereich der politischen Bildung und der Friedenspädagogik unterstrichen.

Ab 2019 stehen dem DFJW knapp zusätzliche 4 Millionen Euro zur Verfügung, um die europäische und internationale Mobilität junger Menschen zu stärken und vor allem Jugendliche mit besonderem Förderbedarf zu erreichen. Diese erhebliche Mittelerhöhung haben der Bundestag und die französische Regierung beschlossen. Die Regierungsbeiträge belaufen sich somit für das kommende Jahr auf insgesamt 26 Millionen Euro.

Hinsichtlich der Erneuerung des Elysée-Vertrags wird das DFJW mit den erhöhten Mitteln primär die Teilnehmendenzahlen an Programmen von Vereinen, im schulischen und berufsbildenden Bereich sowie im m Sport- und Kulturbereich steigern und dabei vor allem junge Menschen ansprechen, die noch keine Mobilitätserfahrung gemacht haben. Außerdem sollen sich Jugendliche stärker in Städtepartnerschaften engagieren können, etwa in Form vom Jugendbeiräten. Darüber hinaus sollen die Projekte des DFJW vermehrt über Deutschland und Frankreich hinausgehen und weitere Länder einbeziehen, insbesondere im Mittelmeerraum.