Anlässlich des Deutsch-Französischen Tages organisierte das DFJW am 22. Januar eine Online-Debatte zum Thema Grundrechte. Mehr als 100 junge Teilnehmende waren dabei. ARTE-Journalistin Dorothée Haffner moderierte die Veranstaltung.

Die „Affaire Mila“ oder die Ermordung des Lehrers Samuel Paty in Frankreich, die Black Lives Matter-Bewegung oder der Angriff auf das Reichstagsgebäude in Deutschland: All diese Ereignisse haben 2020 die Grundrechte in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und wurden in der Debatte aufgegriffen. Sie werfen ebenso viele Fragen zu den demokratischen Werten unserer Gesellschaften auf. 

Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Nathalie Élimas, Staatssekretärin beim französischen Minister für Bildung, Jugend und Sport und Beauftragte für Bildung in sozial benachteiligten Gebieten, stellten sich den Fragen und Empfehlungen der jungen Teilnehmenden. Zuvor hatten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsam mit einem pädagogischen Team inhaltliche Beiträge vorbereitet.

Die Journalistin Aline Abboud, Autorin einer Dokumentation über Jugendengagement in Deutschland, Frankreich und Polen, und das Influencer-Duo „Memes Décentralisés“ brachten ihr Wissen und ihre Erfahrungen ebenfalls in die Diskussion ein.

Die Debatte war der Auftakt zu einer deutsch-französischen Diskussionsreihe zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Sie wird 2021 zu Themen wie Fake News und Verschwörungstheorien, Corona-Krise und Chancengleichheit oder dem Engagement junger Menschen für Umwelt und Klimaschutz fortgesetzt.

Das DFJW organisierte die Veranstaltung in Partnerschaft mit ARTE und France Culture und in Zusammenarbeit mit Café Babel, Peuple et Culture, IKAB-Bildungswerk e. V. und Atout-Diversité.