Vom 7. bis 10. November 2019 fand das 13. Treffen des Netzwerks „Diversität und Partizipation“ in Blossin (Brandenburg) statt. Mobilitätshindernisse junger Menschen bestimmten die Diskussionen der Teilnehmenden. Sie stellten fest, dass junge Menschen Angst haben, ihr gewohntes Umfeld zu verlassen und ins Ausland zu gehen. Zudem haben vor allem junge Menschen mit besonderem Förderbedarf aus unterschiedlichen Gründen weniger Zugang zu Mobilitätsprogrammen: Viele von ihnen sind sozialen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, gesundheitlichen und geografischen Hindernissen ausgesetzt. Wie kann gerade diesen Kindern und Jugendlichen eine Teilnahme an interkulturellen Mobilitätsangeboten erleichtert werden? Welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit sie den Schritt ins Ausland wagen (können)?

 

Seit 2006 trifft sich das Netzwerk, um den Dialog und Erfahrungsaustausch zwischen Fachkräften der Jugendarbeit in Berlin/Brandenburg und Paris/Île-de-France zu fördern. Das Netzwerk besteht aus über 100 Akteur*innen und thematisiert strukturelle Probleme wie Ungleichheit und Diskriminierung gegenüber jungen Menschen.

Organisiert wurde das Treffen vom DFJW, dem Centre Français de Berlin, dem Verein Union Peuple et Culture, der Mission locale des Bords de Marne, Clever e. V. und dem Jugendbildungszentrum Blossin e. V. Die Regionaldirektion für Jugend, Sport und sozialen Zusammenhalt der Region Île-de-France, das Land Brandenburg und die Berliner Senatsverwaltung unterstützen die Veranstaltung finanziell.