Mehr als 20 Partnereinrichtungen nahmen am 5. Juli auf Einladung des DFJW an der ersten Koordinationssitzung zur Ausarbeitung eines neuen INTERREG VI-Projekts im Oberrhein teil. Der grundlegende Ansatz: Ein Regio-Lab aufbauen, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Oberrheinregion grenzüberschreitende berufliche Perspektiven bieten soll.

Die Herausforderungen sind groß: Neben den Schwierigkeiten im Zuge der Pandemie gilt es auch, dem Modell der grenzüberschreitenden Ausbildung neuen Schwung zu verleihen. Kernpunkte des Labs sind daher: Mobilitätsförderung, pädagogische Begleitung und Sensibilisierung, regionale Verankerung und Synergien mit bestehenden Programmen und Initiativen.

Mithilfe des Euro-Instituts aus Kehl, das dem DFJW bei der Vorbereitung des Labs zur Seite steht und die Koordinationssitzung moderiert hat, bildet sich das Netzwerk des Labs heraus. Schulbehörden, Akteure der grenzüberschreitenden Ausbildung und der beruflichen Integration junger Menschen waren anwesend, um erste Überlegungen zu innovativen Initiativen des Labs zu teilen. Dabei wurde u. a. der Wunsch geäußert, regionsübergreifend junge Menschen in der gesamten Grenzregion – im Oberrheingebiet wie in der Großregion– anzusprechen.

Das DFJW möchte als INTERREG-Projektträger Motor dieser neuen Dynamik sein und den Partnern und Zielgruppen in der Grenzregion sein Know-how in puncto Finanzierung, pädagogischer Begleitung und Projektkoordination zur Verfügung stellen.