Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) kam der Verwaltungsrats des DFJW per Video-Konferenz am 17. Dezember zu seiner jährlichen Sitzung zusammen. Eröffnet wurde die Sitzung durch Jean-Michel Blanquer, französischer Minister für Bildung, Jugend und Sport, und Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Beisein der Staatssekretärinnen Sarah El Hairy und Juliane Seifert. Die offizielle Nominierung von Anne Tallineau als Generalsekretärin für die nächsten 6 Jahre wurde von Minister Blanquer bekannt gegeben.

Die Sitzungsthemen waren von der Pandemie geprägt. In der internationalen Jugendarbeit prägen Digitalisierung und Resilienz die Krisenbewältigung. Der aktuelle Lern- und Digitalisierungsprozess wird nachhaltig die internationale Jugendarbeit prägen und stärken. Der Verwaltungsrat diskutierte die Folgen der Corona-Krise ausführlich. Der Haushalt 2021 wurde bei verstetigten Regierungsbeiträgen ebenso wie der Aktionsplan 2021 einstimmig angenommen. Mehr denn je ist der internationale Austausch von jungen Menschen aus Deutschland, Frankreich und Europa von Bedeutung.  Um auf die Krise angemessen zu reagieren, wurden die Ausnahmeregelungen der DFJW-Richtlinien bis zum 13. September 2021 verlängert sowie eine Weiterentwicklung der Strategie „Diversität und Partizipation“ verabschiedet, damit internationaler Jugendaustausch ein Angebot für alle jungen Menschen sein kann. Vor diesem Hintergrund werden die Richtlinien des DFJW neugefasst.  

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