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IN-Projekte -  INnovativ, INterdisziplinär und INterkulturell, fördern gemeinsame Austauschprojekte von Schulklassen und –gruppen aus weiterführenden Schulen in Deutschland und Frankreich, in denen die Partnersprache intensiv unterrichtet wird (insbesondere im Rahmen eines bilingualen Zuges, einer „section européenne“ oder einer „section Abibac“). Es wird vom DFJW in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem französischen Bildungsministerium geleitet.

Das Goethe-Institut Frankreich und das Institut français Deutschland unterstützen das Projekt aktiv, indem sie jährlich den IN-Projekte-Preis vergeben. Dieser besondere Preis möchte Schulen mit zweisprachigem Angebot und fächerübergreifende und interkulturelle Projektpädagogik schulischen Austauschbegegnungen fördern. Zudem würdigt er die didaktischen Kompetenzen der Lehrkräfte, ihre Kompetenzen in der Projektpädagogik sowie ihr Engagement für die Schülerinnen und Schüler.

Die Hildegardis-Schule aus Bochum (Nordrhein-Westfalen) und ihre Partnerschule, das Lycée Pierre Bayen aus Châlons-en-Champagne (Académie de Reims) wurden für ihr gemeinsames, im Jahr 2016 durchgeführtes deutsch-französisches Projekt mit dem Titel „Anders sein – Verantwortung für eine plurale Gesellschaft in Europa übernehmen“ mit dem IN-Projekt Preis 2016 ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung fand im Rahmen der deutsch-französischen Fortbildung für Lehrkräfte an Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland sowie in Sections européennes und Abibac-Zügen in Frankreich, organisiert durch LiBingua und das Goethe-Institut, am 23. März im Goethe-Institut Paris statt.  Die Inspectrice pédagogique régionale d’allemand der Akademie von Reims Mélanie Brehier, der Gesandte Kultur der Deutschen Botschaft in Frankreich Andreas Klaßen und die Generalsekretäre des DFJW  Béatrice Angrand und Dr. Markus Ingenlath eröffneten die Veranstaltung.

Die Generalsekretäre des DFJW hoben bei der Eröffnung der Veranstaltung den besseren Kontakt zwischen der Gruppe der deutschen und der Gruppe der französischen Schülerinnen und Schüler und den damit einhergehenden verstärkten Lerneffekt hervor, der durch den Einsatz von Projektpädagogik erreicht wird und wiesen auf die unterstützenden Angebote des DFJW hin.

Stefan Brunner, Leiter der Sprachabteilung und stellvertretender Institutsleiter vom Goethe-Institut, und Christophe Chaillot, Verantwortlich für den Bereich Sprache und Bildung vom Institut Français, betonten in ihrer Preisrede die Qualität des Projekts. Sie waren sehr angetan von der fächerübergreifenden Bearbeitung des Themas. Die Projektarbeit rund um das „Anders sein“ war mit der Arbeit im Unterricht verzahnt, so dass sich das Thema wie ein roter Faden durch das Schuljahr zog. Die Jury würdigte zudem die intensive Einbindung der Schüler sowohl in die Vorbereitung des Programms als auch bei der Durchführung des Projekts. Zunächst entdeckten die Schüler in beiden Ländern Literatur zum Leben und Blickwinkel von Menschen, die anders sind oder leben, als ihre Umwelt. Anschliessend bereiteten sie intensiv die gemeinsamen Praktikumstage in den unterschiedlichsten Einrichtungen, die sich um Intergration bzw. Teilhabe am gesellschaftlichen Leben kümmern, in Deutschland und Frankreich vor.

Das Projekt kann auf der Internetseite der IN-Projekte eingesehen werden