Eröffnet wurde die Veranstaltung von Sven Lehmann, Parlamentarischer Staatssekretär im BMFSFJ, der sächsischen Europaministerin Katja Meier und Thomas Guibert, Erster Botschaftsrat der Französischen Botschaft in Deutschland. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden mit ihnen über die aktuelle Situation in Europa. Im Fokus standen der Krieg in der Ukraine und die Rolle Europas im derzeitigen Konflikt. Auch bei der abendlichen offenen Diskussionsrunde mit zwei Vertreterinnen der Jungen Europäischen Föderalisten, Emely Marie Schäfer und Katja Sinko, sowie Michael Schill vom Dresdener Verein Europa Direkt e. V. drehte sich alles um diese Zäsur in der europäischen Nachkriegsgeschichte.

Während des dreitägigen Projektlabors stellten drei Jugendliche die wichtigsten Ergebnisse und Vorschläge der Bürgerbefragung „Unser Europa, unsere Zukunft“. Organisiert wurde die Befragung von make.org in Kooperation mit dem DFJW.

Darüber hinaus entwickelten die Teilnehmenden in Kleingruppen 11 Projekte für das Europa von morgen. Die Projekte sind so vielfältig wie Europa selbst. Sie reichen von einer deutsch-französischen Jugenddiskussion zu Politik und Wirtschaft, Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums, deutsch-französische Parlamentssimulationen bis hin zu einer Initiative für ein integriertes europäisches Asylsystem. Das DFJW fördert diese Projekte mit jeweils 3.000 Euro.

Die Veranstaltung war das Pendant zum deutsch-französischen Projektlabor in Lille, das im November 2021 stattfand.