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Wie ich zu „Rendez-vous“ kam? Anfang des Jahres schrieb uns Anne Jarlaud - DFJW-Juniorbotschafterin in Hessen -, ob wir nicht in Besançon dabei sein wollen. Ich war begeistert!

Auf dem Programm standen verschiedene Themen, wie beispielsweise Landwirtschaft und Ernährungssouveränität, Demokratie oder Zusammenleben auf der Erde. Als JuBos organisierten wir vor Ort deutsch-französische Sprachanimationen, interkulturelle Workshops und dolmetschten bei vielen anderen Veranstaltungen.

Die Gespräche und der Austausch waren für mich sehr bereichernd, denn die Teilnehmenden vertraten unterschiedliche Standpunkte und kamen aus ganz Europa (Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien, England usw.). Zudem war die Stimmung zwischen den rund 200 Ehrenamtlichen super. Wir unterstützten uns gegenseitig, selbst wenn man manchmal die Sprache des Gegenübers nicht verstand oder sprechen konnte.

„Rendez-vous“ fand bewusst im Gedenkjahr anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren statt und war das erste gemeinsame Friedensfestival von KLJB und MRJC. Sogar ein Friedensvertrag wurde von den beiden Veranstaltern unterzeichnet, der aufzeigt, was für ein friedliches Zusammenleben auf der Erde unabdingbar ist.

Die Veranstaltung begann mit einem deutsch-französischen Abend. Die zwei anderen Tage waren gefüllt mit Workshops, kulturellen und sportlichen Aktivitäten, die keine Wünsche offenließen. Von Brotbacken, Landmaschinen reparieren, Planspielen und Eselwanderungen bis hin zu Diskussionen über Hofübergaben, zur Zukunft der Arbeit und zum Leben auf dem Land – es war wirklich für jeden etwas dabei. Abends sorgten Bands wie Zweierpasch, La Caravane Passe und Komorebi für gute Stimmung.

Im Großen und Ganzen waren es vier reich gefüllte Tage in der wunderschönen Umgebung von Besançon, von der die Botschaft des Friedens von Jüngeren und Älteren, Deutschen und Franzosen und Menschen vieler anderer Nationalitäten in die jeweiligen Heimatregionen getragen wurde!