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Welches Konzept stellt derzeit das klassische Tourismusmodell auf den Kopf und ist wahnsinnig erfolgreich? Genau, hier ist vom „Couchsurfing“ die Rede. Dieses ist gerade schwer in Mode und erfreut sich ständig steigender Mitgliederzahlen aller möglichen Typen, Altersgruppen und Nationalitäten. Und das ist gut nachvollziehbar: Frankfurt, Paris, London, Barcelona…Couchsurfing gibt es mittlerweile überall. Das Konzept richtet sich vor allem an Menschen, die auf der Suche nach einer etwas anders gearteten Erfahrung sind: Ein paar Tage bei Fremden zu wohnen, auf dem Sofa oder manchmal sogar auf dem Boden zu schlafen. Kommt mit auf unsere Entdeckungsreise…

Zuallererst ist da die Lust, ein anderes Land zu bereisen, eine Fremdsprache zu sprechen, neue Leute kennen zu lernen. Einziger Haken: der Geldmangel. Also heißt es Computer einschalten, im Netz recherchieren, und nach einigen Klicks ist man der Sache schon viel näher: Jetzt nur noch einen Ort aussuchen, betreffende Person kontaktieren und schon hat man am Zielort ein Dach überm Kopf. Vor Ort ist es dann soweit: Man trifft auf die (oder den) anderen Couchsurfer. Diese Erfahrung kann mal herzlich und mal unterkühlt sein, aber ganz egal: Man muss sich darauf einlassen, denn für einen Rückzieher ist es in dieser Situation sowieso zu spät.

Erste Etappe: Integration. Zunächst entdeckt man die neue Umgebung, die Leute und ihre Sprache, und man passt sich an (oder eben nicht). Manchmal unterscheiden sich die Lebensweisen so stark vom eigenen Alltag, dass es schwer fällt, sich darauf einzulassen. Oder im Gegenteil: Man geht ein bisschen zu sehr darin auf! Es erfordert also ein bisschen Mut, sich von den eigenen Gewohnheiten frei zu machen, sich möglichen Schwierigkeiten auszusetzen und Neuem gegenüberzutreten.

Zweite Etappe: Freiheit. Neue – vielleicht ungeahnte – Freundschafts- oder Liebesbande können stärker oder schwächer werden. Der Moment ist kurz, die Zeit vergeht schnell – also geht es umso mehr darum, von der neuen Gesellschaft zu profitieren. Denn schnell wird klar: Hierbei geht es um mehr als nur um Zeitvertreib; das Couchsurfing bietet eine wunderbare Möglichkeit des interkulturellen Austauschs, der für beide Seiten sehr bereichernd sein kann!

Dritte Etappe: Abreise. Nun ist der Moment des Abschieds gekommen. Egal ob es „Auf Wiedersehen“ oder „Lebewohl“ heißt, eines ist sicher: An dieses außergewöhnliche Abenteuer wird man sich immer erinnern. Denn – egal ob gute oder schlechte Erfahrungen, sie verpflichten uns dazu, uns einem neuen Umfeld anzupassen und vor allen Dingen zu Offenheit gegenüber anderen. Somit tragen sie auch ein Stück weit zur Entwicklung unserer Persönlichkeit bei.

Couchsurfing – was denken die Juniorbotschafter?

Couchsurfing ist gerade bei jungen Leuten sehr beliebt, und besonders bei unseren Botschaftern! Offenheit, Organisationstalent und Anpassungsvermögen – genau diese Soft Skills haben schon einige Juniorbotschafter dazu motiviert, das Couchsurfen auszuprobieren. Es ist nämlich auch eine konkrete Möglichkeit, Aspekte der Nachbarkultur im Alltag aus nächster Nähe – und ganz nah dran an den Leuten – kennenzulernen. Eine eindrucksvolle Erfahrung, die alle in guter Erinnerung behalten haben und die sie wärmstens weiterempfehlen!

Couchsurfing wird übrigens auch unter den Juniorbotschaftern gern gemacht! Denn warum nicht das Netzwerk des DFJW für Reisen und neue Begegnungen nutzen? Es bietet die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen oder zu verstärken und sogar neue Ideen für Aktionen zu entwickeln! Also: Wer ist als nächstes dran?

Von den DFJW-Juniorbotschaftern verfasst und übersetzt