Nachdenken, rechercher, rausgehen, enquêter, aufnehmen, faire le tri, schneiden, boucler: So lässt sich die Woche vom 8. bis zum 12. Oktober für zehn deutsche und französische junge Journalisten zusammenfassen, die an der diesjährigen Deutsch-französischen Radiowerkstatt des DFJW, der ARD.ZDF medienakademie und Radio France teilgenommen haben.

Gemeinsam mit den erfahrenen Hörfunkjournalistinnen Doris Simon (Deutschlandfunk) und Delphine Simon (France Inter) haben sie sich gefragt: Wie verändert sich die Arbeitswelt in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung? In deutsch-französischen Tandems recherchierten sie Zahlen, fingen O-Töne ein und schnitten im Deutschlandradio fertige Sendung zusammen: Was denkt ein Deliveroo-Fahrer über Gewerkschaften? Warum arbeiten immer mehr Menschen in Co-Working Spaces? Ist der Einzelhandel wirklich vom Aussterben bedroht? Wie verändert Technologie die Arbeit in Industriebetrieben? Und was ist wichtiger für die junge Generation: Sinn oder Gehalt?

Das DFJW organisiert jedes Jahr in Kooperation mit der ARD.ZDF medienakademie eine Radiowerkstatt, die im Wechsel in Berlin oder einer der lokalen Sendeanstalten von France Bleu stattfindet. Teilnehmen können Journalistinnen und Journalisten unter 30, die regelmäßig für den deutschen oder französischen Hörfunk arbeiten. Das Bewerbungsverfahren findet in der Regel im September statt.