Abenteuer pur bei der 6. deutsch-französischen Jugendbegegnung

16 französische Jugendliche und drei Betreuerinnen trafen vergangenen Sonntag in Neulingen ein, um zusammen mit 14 deutschen Gleichaltrigen ein paar spannende Tage zu verbringen.

Nach der Ankunft gab es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit, die deutschen Gastfamilien kennen zu lernen. Danach verbrachte unser Besuch den Abend in den Familien.

Am nächsten Tag kam das erste Highlight, der Brettener Kletterpark. Mit 40 Seilrutschen und Kletterparcours in bis zu 12 Meter Höhe konnten alle die Herausforderung nach Können und Laune suchen. Anschließend ging es ins Schwimmbad, den Gästen gefielen die vielen Becken und die Rutschbahn, da Freibäder in Frankreich nicht üblich sind.

Der Dienstag war dem Europagedanken gewidmet. Bei einem Besuch in Strasbourg lernten deutsche und französische Kinder nicht nur bei einer Bootsfahrt die Fachwerkhäuser im Viertel „Petite France“ kennen, sondern erfuhren auch bei einem Besuch im Europäischen Parlament mehr über das politische Europa. Selbstverständlich durfte danach ein kleiner Stadtbummel nicht fehlen.

Nach der Kultur musste natürlich ein Sporttag eingelegt werden. Gemeinsam befuhren die Jugendlichen, die Betreuer/innen und begleitenden Eltern die Enz von Mühlacker bis Bietigheim mit Kanus. Nachdem anfangs das Lenken nicht immer so einfach war, gewann bald der Spaßfaktor die Überhand, es gibt doch nichts schöneres, als sich gegenseitig nass zu spritzen.

Den Abend verbrachten die Jugendlichen zusammen im Jugendkeller, und hatten ihre Freude bei Pizza, Tischfußball und Kartenspielen.

Am letzten Tag stand der Schwarzwald auf dem Programm. Mal mehr, mal weniger temperamentvoll heizten Jungs und Mädel die Riesenrutschbahn bei Enzklösterle hinunter, und das Vesper wurde am wie verwunschen wirkenden Poppelsee eingenommen. Anschließend konnte jeder seine Geschicklichkeit beim Adventure-Golf beweisen.

Viel zu schnell kam der Abschlussabend, bei dem die Jugendlichen und die Gastfamilien ein letztes Mal zusammen mit dem DFFN feiern konnten. Bei der Verabschiedung gab es wie jedes Mal ein paar Tränen, bevor die Jugendlichen nach Strasbourg aufbrachen, um mit dem Zug in die Heimat zu reisen. Auch uns Betreuer/-innen fiel der Abschied schwer, in nur 5 Tagen hatte sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gruppe gebildet, das war phantastisch.

Der DFFN bedankt sich bei den Gastfamilien, die sich viel Mühe gaben, den Jugendlichen einen guten Aufenthalt zu ermöglichen. Danke auch an die Eltern, die uns bei den Ausflügen begleiteten. Wir hoffen, Ihr hattet dabei genauso viel Freude wie wir.

Ein Dank geht an die Gemeinde Neulingen und an den Enzkreis für die vielfältig gewährte Unterstützung. Und nicht vergessen möchten wir das Deutsch-Französische Jugendwerk, das nun zum 6. Mal die reisenden Jugendlichen bei der Zugfahrt mit finanziert.