Tobias Bütow und Anne Tallineau nahmen an einer digitalen Konferenz teil, die von der Youth Alliance Krusevo, dem Thessaloniki Youth Club for UNESCO und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Skopje organisiert und vom Auswärtigen Amt und der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Nordmazedonien finanziert wurde.

Die Veranstaltung ist integraler Bestandteil des Gründungsprozesses einer bilateralen, griechisch-nordmazedonischen Jugendaustauschstruktur und gilt als Abschluss der ersten Implementierungsphase der Initiative, die auf das Prespa-Abkommen vom Juni 2018 zurückgeht.

Während der Konferenz kamen über 80 Teilnehmende – junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren, Akteure der Zivilgesellschaft, Vertreter*innen von Think Tanks und aus der Forschung, politische Entscheidungsträger*innen beider Länder und der europäischen Institutionen – zusammen. Ziel war es, verschiedene Bereiche der bilateralen Zusammenarbeit zu beleuchten und mögliche Schritte zur Gründung einer solchen Organisation zu diskutieren.

Nach der Eröffnung der Konferenz durch die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland I.E. Anke Gisela Holstein, der Botschafterin der Vereinigten Staaten von Amerika I.E. Kate Marie Byrnes und dem Botschafter Griechenlands S.E. Roussos Koundouros sprachen Tobias Bütow und Anne Tallineau im Rahmen des Panels zum Thema „Youth cooperation in the Spotlight“ über die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im Jugendbereich für das europäische Projekt. Sie betonten, wie wichtig es sei, junge Menschen aktiv an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und ihre Interessen bei der Ausgestaltung von Programmen zu berücksichtigen. Hier liege der Schlüssel zum Erfolg etwaiger bilateraler Kooperationsstrukturen.

Neben den DFJW-Generalsekretär*innen nahmen politische Vertreter*innen wie Finka Serafimova Dushkov, stellv. Abteilungsleiterin für EU-Angelegenheiten im nordmazedonischen Außenministerium der Republik Nordmazedonien, Gjorgi Tasev, Berater des nordmazedonischen Ministers für Jugend und Sport, die Leiterin der Jugendabteilung des Europarats Antje Rothemund und die Jugendvertreter*innen Aegli Sakellari und Blazhen Maleski teil. Fabio Massimo Costaldo, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, sendete einen Beitrag per Videobotschaft.   

Mehr Informationen über die DFJW-Programme mit Ländern in Südosteuropa gibt es hier.