Unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron zog der Deutsch-Französische Ministerrat (DFMR) am 31.05.2021 eine erste Bilanz der Umsetzung des Vertrages von Aachen und der Auswirkungen der Pandemie auf die deutsch-französische Zusammenarbeit.

Junge Menschen gehören zu den Bevölkerungsgruppen, die am meisten von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind. Deshalb wurde auf dem DFMR die Notwendigkeit einer Wiederaufnahme des Jugendaustauschs, insbesondere durch die DFJW-Programme, betont.

Die gemeinsame Abschlusserklärung erwähnt den Ausbau der deutsch-französischen Jugendmobilität, die Stärkung des Bürgerfonds, der vom DFJW umgesetzt wird, und die Einrichtung einer deutsch-französischen Jugendkonsultation zur Zukunft Europas im Herbst 2021.

Die Stärkung des DFJW wird in den kommenden Jahren dank des Plans zur Wiederaufnahme und zum Ausbau deutsch-französischer Jugendbegegnungen fortgesetzt.

„Wir fühlen uns geehrt, dass der Deutsch-Französische Ministerrat unsere Organisation und unseren Wiederaufnahme-Plan unterstützt! Die Regierungen unserer beiden Länder geben ein klares Signal, dass die Jugendbegegnungen nach der Pandemie volle Fahrt aufnehmen werden. Unser Ziel ist es, die Jugendarbeit wieder auszubauen und neue Impulse zu geben. Junge Menschen brauchen Europa.“
Tobias Bütow und Anne Tallineau, Generalsekretäre des DFJW