Das Leuchtturmprojekt des Vertrages von Aachen wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugend und Frauen (BMFSFJ), vom französischen Bildungs- und Jugendministerium sowie vom französischen Europa- und Außenministerium mit einem Gesamtbudget von 2,4 Millionen Euro finanziert. Gemeinsam mit dem DFJW senden damit beide Regierungen ein starkes Zeichen für europäischen Zusammenhalt – sowohl in der Corona-Krise, als auch darüber hinaus. Ab sofort fördert der Bürgerfonds Projekte, die den zivilgesellschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich vertiefen – über Grenzen und Generationen hinweg. Um den besonderen Umständen Rechnung zu tragen, liegt der Fokus zunächst auf Online-Begegnungen:

Antragsberechtigt sind Vereine und Bürgerinitiativen, Städtepartnerschaften und Stiftungen oder Akteure aus Sozialwirtschaft, Bildung und Wissenschaft im Dienste eines lebendigen Europas. Der Bürgerfonds soll helfen, die deutsch-französische Freundschaft in der Breite der Bevölkerung erfahrbar zu machen. Förderschwerpunkte liegen auf Themen wie Umweltschutz, intergenerationellem Dialog, Gesundheit, Kultur, Menschenrechten, Sport oder der Digitalisierung.

„Mit dem Bürgerfonds wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Beziehungen unserer beiden Länder aufgeschlagen: Was mit dem Elysee-Vertrag und der Gründung des DFJW begann, wird mit dem Vertrag von Aachen und dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds fortgesetzt. Deutsche und Franzosen brauchen einander mehr denn je“, so Tobias Bütow und Anne Tallineau, DFJW-Generalsekretäre.