In Zeiten, in denen Europaskepsis und Populismus auf dem Vormarsch sind und der Klimawandel die öffentliche Debatte bestimmt, ist das Handeln und das Engagement junger Menschen entscheidend für ihre Zukunft. Wie können junge Menschen also zu Akteur*innen ihrer Zukunft werden? Wie können wir sie für Europa zu begeistern? Wie kann die Digitalisierung für das Engagement der jungen Generation und für den Klimaschutz genutzt werden? Wie stärken wir die regionale Zusammenarbeit, um noch mehr Menschen für die deutsch-französischen Beziehungen zu gewinnen? Wie und mit welchen Mitteln kann man die Anerkennung von Kompetenzen, die bei interkulturellen Austauschprojekten erworben werden, verbessern? Die Mitglieder des Beirats tauschten sich intensiv über diese Fragen aus. Ziel war es, die strategischen Schwerpunktthemen des DFJW für den Zeitraum von 2020 bis 2022 vorzubereiten.

Das DFJW will gemeinsam mit seinem Netzwerk aus fast 9.000 Partnern Antworten auf diese Herausforderungen finden. Es setzt seine Arbeit in der politischen Bildung im Rahmen von internationalen Jugendbegegnungen fort.

Sitzungsort waren die Räumlichkeiten des Olympischen Komitees Frankreichs (CNOSF). Der Beirat würdigte die Austauschprojekte, die im Rahmen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™ gefördert werden. Sportliche Großveranstaltungen haben ein beträchtliches Potenzial, um neue Zielgruppen zu erreichen und deren gesellschaftliche Integration zu stärken.

Der Beirat des DFJWsetzt sich aus 24 Mitgliedern aus Wirtschaft, Sport, Schul- und Hochschulbildung, Kultur, Jugend, Zivilgesellschaft, deutsch-französischen Institutionen und den für Jugendfragen zuständigen Ministerien zusammen. Der Beirat begleitet das DFJW bei strategischen und inhaltlichen Entscheidungen und spricht zugleich Empfehlungen für den Verwaltungsrat aus.