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Deutsch-Französische Versöhnung durch Jugendaustausch als Inspirationsquelle für den Balkan

Der Generalsekretär und die Generalsekretärin des DFJW, Dr. Markus Ingenlath und Beatrice Angrand, trafen am 19. Februar mit dem serbischen Premierminister Aleksander Vučić sowie dem serbischen Minister für Jugend und Sport Vanja Udovicić in Belgrad zu einem gemeinsamen Gespräch zusammen.

Die Gespräche, die das Generalsekretariat des DFJW mit der serbischen Regierung führte, dienten dem Erfahrungsaustausch über Grundlagen, Zielsetzungen und Themen des Jugendaustausches aus der deutsch-französischen Perspektive.

In dem Gespräch verdeutlichte der serbische Premierminister seinen Wunsch, zusammen mit anderen Nachbarstaaten in der Region die Grundlagen für einen grenzüberschreitenden Austausch und Dialog junger Bürger zu legen. Vorurteile und tiefsitzende Ressentiments sollten so abgebaut und die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben in der Region gelegt werden.

Die Generalsekretäre des DFJW unterstrichen in dem Gespräch die Bedeutung der Rolle der Zivilgesellschaft für eine zukünftige regionale Jugendstruktur. Auch müsse eine solche Struktur so aufgebaut sein, dass sie nachhaltig und unabhängig von wechselnden Regierungen arbeitsfähig sei. Insbesondere wurde von den Generalsekretären auf die Wirkung interkultureller Lernprozesse hingewiesen, die neue Perspektiven und Wahrnehmungen der anderen und eigenen Kultur(en) ermögliche.

Anlass der Gespräche ist die mögliche Gründung eines Sekretariats für den Jungendaustausch auf dem Balkan. In der Abschlusserklärung der großen Westbalkan-Konferenz in Berlin am 28. August 2014 wurde die Absicht formuliert, den Jugendaustausch zwischen den Ländern des westlichen Balkans zu intensivieren. Inzwischen haben der serbische und der albanische Premierminister den politischen Willen zur Entwicklung des Jugendaustausches mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding am 10.11.2014 förmlich zum Ausdruck gebracht.

Seit 15 Jahren unterstützt das DFJW im Rahmen einer unter anderem vom Auswärtigen Amt und dem französischen Außenministerium geförderten Initiative, den Austausch zwischen jungen Menschen aus Deutschland, Frankreich und Südosteuropa.

Das Treffen mit dem serbischen Premierminister Aleksander Vučić verdeutlichte, wie wichtig ein breiter grenzübergreifender Dialog junger Bürger für die friedliche Entwicklung und die demokratische Entwicklung in den Staaten des Westbalkan ist. Es zeigt auch konkret, wie sehr sich ein nachhaltiges deutsch-französisches Engagement für Europa lohnt: der deutsch-französische Weg von einer Erbfeindschaft zu einer engen bilateralen Zusammenarbeit und das gemeinsame Eintreten für Europa wirkt besonders in europäischen Krisenregionen als ein Inspiration, konkrete europäische Erfahrung und Ermutigung.

Der serbische Premierminister bat das DFJW darum, das Projekt der Gründung eines " Balkan Jugendwerks" weiterhin mit Erfahrungen und Ideen zu unterstützen.

Im Anschluss an das Gespräch mit dem serbischen Premierminister Aleksander Vučić trafen Béatrice Angrand und  Dr. Markus Ingenlath sowie der Sonderbeauftragte des DFJW für Südosteuropa, Frank Morawietz, die französische Botschafterin in Serbien, Christine Moro und den Gesandten der deutschen Botschaft in Belgrad, Michael Hasenau.

Die weiteren Gespräche setzen die Generalsekretäre im Westbalkan im Kosovo und in Albanien fort.

Dr. Markus Ingenlath und Beatrice Angrand, trafen am 19. Februar mit dem serbischen Premierminister Aleksander Vučić sowie dem serbischen Minister für Jugend und Sport Vanja Udovicić in Belgrad zu einem gemeinsamen Gespräch zusammen.

Die Gespräche, die das Generalsekretariat des DFJW mit der serbischen Regierung führte, dienten dem Erfahrungsaustausch über Grundlagen, Zielsetzungen und Themen des Jugendaustausches aus der deutsch-französischen Perspektive.

In dem Gespräch verdeutlichte der serbische Premierminister seinen Wunsch, zusammen mit anderen Nachbarstaaten in der Region die Grundlagen für einen grenzüberschreitenden Austausch und Dialog junger Bürger zu legen. Vorurteile und tiefsitzende Ressentiments sollten so abgebaut und die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben in der Region gelegt werden.

Die Generalsekretäre des DFJW unterstrichen in dem Gespräch die Bedeutung der Rolle der Zivilgesellschaft für eine zukünftige regionale Jugendstruktur. Auch müsse eine solche Struktur so aufgebaut sein, dass sie nachhaltig und unabhängig von wechselnden Regierungen arbeitsfähig sei. Insbesondere wurde von den Generalsekretären auf die Wirkung interkultureller Lernprozesse hingewiesen, die neue Perspektiven und Wahrnehmungen der anderen und eigenen Kultur(en) ermögliche.

Anlass der Gespräche ist die mögliche Gründung eines Sekretariats für den Jungendaustausch auf dem Balkan. In der Abschlusserklärung der großen Westbalkan-Konferenz in Berlin am 28. August 2014 wurde die Absicht formuliert, den Jugendaustausch zwischen den Ländern des westlichen Balkans zu intensivieren. Inzwischen haben der serbische und der albanische Premierminister den politischen Willen zur Entwicklung des Jugendaustausches mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding am 10.11.2014 förmlich zum Ausdruck gebracht.

Seit 15 Jahren unterstützt das DFJW im Rahmen einer unter anderem vom Auswärtigen Amt und dem französischen Außenministerium geförderten Initiative, den Austausch zwischen jungen Menschen aus Deutschland, Frankreich und Südosteuropa.

Das Treffen mit dem serbischen Premierminister Aleksander Vučić verdeutlichte, wie wichtig ein breiter grenzübergreifender Dialog junger Bürger für die friedliche Entwicklung und die demokratische Entwicklung in den Staaten des Westbalkan ist. Es zeigt auch konkret, wie sehr sich ein nachhaltiges deutsch-französisches Engagement für Europa lohnt: der deutsch-französische Weg von einer Erbfeindschaft zu einer engen bilateralen Zusammenarbeit und das gemeinsame Eintreten für Europa wirkt besonders in europäischen Krisenregionen als ein Inspiration, konkrete europäische Erfahrung und Ermutigung.

Der serbische Premierminister bat das DFJW darum, das Projekt der Gründung eines " Balkan Jugendwerks" weiterhin mit Erfahrungen und Ideen zu unterstützen.

Im Anschluss an das Gespräch mit dem serbischen Premierminister Aleksander Vučić trafen Béatrice Angrand und  Dr. Markus Ingenlath sowie der Sonderbeauftragte des DFJW für Südosteuropa, Frank Morawietz, die französische Botschafterin in Serbien, Christine Moro und den Gesandten der deutschen Botschaft in Belgrad, Michael Hasenau.

Die weiteren Gespräche setzen die Generalsekretäre im Westbalkan im Kosovo und in Albanien fort.

Im Kosovo informierten sich Frau Angrand und Herr Dr. Ingenlath in einem Gespräch mit Valdete Idrizi, Direktorin des Jugendverbandes CIVIKOS sowie mit Aferdity Syla, Direktorin der NGO Community Building über Herausforderungen der regionalen und europäischen Jugendarbeit im Kosovo.

Bei einem Treffen mit der französischen Botschafterin Maryse Daviet, der deutschen Botschafterin Angelika Viets sowie der Vertreterin des kosovarischen Parlaments und Vorsitzenden des Ausschusses für Europäische Integration, Frau Vjosa Osmani, in der Residenz der Deutschen Botschaft, erörterten die Generalsekretärin und der Generalsekretär des DFJW neue Perspektiven für eine regionale Jugendarbeit und die spezifischen Herausforderungen interkultureller  Jugendarbeit im Kosovo.

In einem anschließenden Gespräch mit dem Premierminister des Kosovo, Isa Mustafa, informierte sich dieser über die Geschichte und die Aufgaben des DFJW  sowie über die Aktivitäten der Südosteuropa-Initiative des DFJW. In dem Gespräch bestand ein nachdrückliches Einvernehmen über die Bedeutung und die Chancen eines regionalen Jugendaustauschs für Demokratie und eine friedliche Entwicklung des Westbalkans.

Im weiteren Verlauf der Reise führten Frau Angrand und Herr Dr. Ingenlath noch am gleichen Tag Gespräche über die Perspektive eines regionalen Jugendaustausches mit der albanischen Regierung in Tirana.

Der Premierminister Albaniens, Edi Rama, und der Minister für Jugend, Erion Veliaj, unterstrichen in ihrem Gespräch gegenüber dem Generalsekretär und der Generalsekretärin des DFJW ihre feste Absicht und ihren Willen, zeitnah konkrete Schritte zum Aufbau einer Struktur für einen grenzüberschreitenden Jugendaustausch zu unternehmen. Geplant seien in nächster Zeit weitere bilaterale Gespräche mit Serbien.

In einem Meinungsaustausch mit dem Außenminister Albaniens, Ditmir Bushati sowie den Botschaftern Deutschlands und Frankreichs, Hellmut Hoffmann und Bernard Fitoussi, wurde das Deutsch-Französische Jugendwerk gebeten, in der weiteren Entwicklung konkrete Unterstützung in Form von Erfahrungstransfer, struktureller Beratung und Weiterbildung für den Aufbau von Strukturen anzubieten. In dem sich anschließenden Treffen mit den Arbeitsdirektoren des Aussenministeriums wurden hierzu erste konkrete Schritte diskutiert.

Aus der Sicht des DFJW haben die Gespräche mit Vertretern der Regierungen und der Zivilgesellschaft in den drei Ländern Serbien, Albanien und Kosovo deutlich gemacht: Das Bewusstsein für die politische Bedeutung eines institutionalisierten Jugendaustausches für Stabilität und Frieden in der Region und der politische Wille zur Vereinbarung von Maßnahmen ist vorhanden. Es fehlt derzeit noch an gemeinsamen Zielsetzungen über Art und Umfang eines künftigen Austausches. Hier ist eine nachhaltige Beratungsarbeit wichtig, die konkrete und realistische Ansätze vermittelt.