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Die Reform des französischen Collège, der Sekundarstufe I, die unter anderem ab 2016 die Klassen abschaffen soll, in denen man ab der Sixième (entspricht der fünften Klasse) zwei Fremdsprachen parallel erlernen kann, wird derzeit heftig diskutiert.

Die Generalsekretäre des DFJW setzen sich intensiv mit dem Thema auseinander und haben mehrfach dazu Stellung genommen:

Schulreform : 3 Gründe, Deutsch zu lernen

Laut der Generalsekretäre des DFJW gibt es mindestens drei Gründe, die dafür sprechen, Deutsch zu lernen: Deutschkenntnisse sind ein Plus auf dem Arbeitsmarkt, erweitern den kulturellen Horizont und sind hilfreich für ein stabiles Europa.

Zum Standpunkt der Generalsekretäre in L'OBS Le Plus

France Info : „Reform des Collège: Welchen Platz muss man der deutschen Sprach lassen?“

Béatrice Angrand erklärt auf France Info, dass das Beherrschen der Partnersprache im großen Maße zu den engen und einzigartigen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich beiträgt – nicht nur auf politischer und wirtschaftlicher Ebene, sondern auch in der Zivilgesellschaft. Die Generalsekretärin des DFJW hebt besonders die Notwendigkeit hervor, den Lehrern genug Zeit zu geben, Schüleraustausche zu organisieren, da diese für den Aufbau von Beziehungen zwischen beiden Ländern essentiell sind.

Hören Sie sich hier das Interview mit Béatrice Angrand auf France Info (aus französisch) an

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Frankreich kürzt den Deutschunterricht“

Dr. Markus Ingenlath sagt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in dem Reformprojekt wird Sozialpolitik mit Bildungspolitik verwechselt. Er begrüßt aber das Bestreben der Ministerin, Deutschunterricht schon an der Grundschule einführen zu wollen.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit der Stellungnahme von Dr. Markus Ingenlath in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Stellungnahme von François Hollande

François Hollande nimmt in dieser Rede zur Auswirkung der Reform auf den Deutschunterricht Stellung. Er unterstreicht die Wichtigkeit der Deutsch-Französischen Beziehungen und will deshalb, dass mehr junge Menschen in Frankreich Deutsch lernen und umgekehrt. Dazu werde neben der Vorziehen der zweiten Fremdsprache um ein Jahr auch eine deutschfreundliche Politik angewandt, bei der gezielt Grundschullehrer eingestellt, die Deutsch unterrichten könnten. Im Collège würden deutlich mehr Deutschlehrer eingestellt. So soll die Zahl der Deutschlerner deutlich steigen. Um dies zu gewährleisten, werde ein ministerieller Bevollmächtigter ernannt, der die Förderung der deutschen Sprache an Schulen in Frankreich unterstützt, die Zusammenarbeit des DFJW und des Goethe Instituts stärkt und hilft, mehr Städtepartnerschaften zu etablieren. 

Weitere interessante Webseiten zum Thema

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