Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stehen dieses Jahr wichtige Wahlen an. Doch die beiden Länder, die zu Recht als Motor Europas gelten, verbinden neben dieser terminlichen Übereinstimmung auch einzigartige bilaterale Beziehungen:

Mehr als 2.200 Städtepartnerschaften, über 1.600 französische Unternehmen mit Sitz in Deutschland und fast 3.000 deutsche Firmen in Frankreich, 175 universitäre Doppelabschlüsse, die in beiden Ländern anerkannt werden, Austausch zwischen hochrangigen Beamten… All diese Formen der Zusammenarbeit in der Zivilgesellschaft bilden die Basis der engen Verbindungen zwischen den beiden Ländern. Seit 2003 wird sogar mit dem Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar des historischen Datums gedacht, an dem Konrad Adenauer und Charles De Gaulle den Elysée-Vertrag 1963 unterzeichneten. Dieses Abkommen besiegelte die deutsch-französische Freundschaft und legte den Grundstein einer Institution, die die Beziehungen zwischen der französischen und der deutschen Jugend zur Aufgabe nehmen sollte: das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW).

In dem halben Jahrhundert, das das DFJW inzwischen aktiv ist, ermöglichte es 8,4 Millionen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich den kulturellen, universitären, sportlichen oder beruflichen Austausch. Mit fast 200.000 Teilnehmern und mehr als 9.000 Mobilitätsprogrammen setzt sich das DFJW im Dienste eines erweiterten Europas weiterhin für die Vertiefung der Beziehungen zwischen jungen Deutschen und Franzosen ein.

Anlässlich des deutsch-französischen Tags werden mehr als 130 Projekte in beiden Ländern organisiert – eine andere Art, um zu zeigen, dass diese Freundschaft nicht nur bei Staatsgipfeln eine Rolle spielt.

Wenn Sie darüber berichten wollen, wie sich die deutsch-französische Freundschaft heute ganz konkret gestaltet, vermitteln wir Ihnen gerne Kontakte und geben Auskunft über Projekte in Ihrer Region.

Datei
der-deutsch-franzosische-tag-2017-am-22-januar-auftakt-fur-ein-entscheidendes-jahr-fur-europa.pdf