Westbalkan Jugendforum 2021

Eine bessere Region beginnt mit uns!* Von der gemeinsamen Jugendvision zu einer Aktion! 28.06., 04. und 05.07.2021, online

Unter dem Motto "A better region starts with youth" lädt das Westbalkan Jugendforum 80 junge Menschen aus der Region Westbalkan und anderen europäischen Ländern am 28. Juni, 4. und 5. Juli 2021 zu einem europäischen Jugend-Dialog im online-Format ein.

In interaktiver Weise werden zentrale Herausforderungen und Themen, wie Versöhnung und der Umgang mit Geschichte, Freiwilligenarbeit, neue Kompetenzen für die Zukunft, nachhaltige Entwicklung, die Umwandlung des "Brain Drain" in "Brain Gain" und die Stärkung der Partizipation junger Bürger an politischen Entscheidungen aufgegriffen.

Das Westbalkan Jugendforum ist offizieller Bestandteil des Westbalkan-Gipfels und wird gemeinsam von dem Regional Youth Cooperation Office (RYCO) und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in Zusammenarbeit mit anderen regionalen Initiativen und Netzwerken und mit Unterstützung des deutschen Außenministeriums organisiert und von der Europäischen Union kofinanziert.

Die beteiligten Regierungen des Westbalkan-Gipfels, auch Berliner Prozesses genannt, – eine Initiative der deutschen Bundesregierung aus dem Jahr 2014 – setzen sich gemeinsam für eine Förderung der regionalen Kooperation auf dem Westlichen Balkan ein. Ziel dabei ist, eine Annäherung der sechs Westbalkan-Staaten (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien) an die Europäische Union zu unterstützen. Im Rahmen des Berlin Prozess wurde auch 2016 das Regional Youth Cooperation Office (RYCO) gegründet.

Ziel

Ziel ist die Erstellung einer Regionalen Jugendagenda (Regional Youth Agenda - RYA), die den beteiligten Regierungsvertretern des Westbalkangipfels am 05. Juli 2021 überreicht und vorgestellt wird.

In den sechs unterschiedlichen Workshops sollen die jungen Bürger konkrete Initiativen in Zusammenarbeit mit ihren Partnern (auch in den Ländern der Europäischen Union) entwickeln und ihr regionales und europäisches Engagement weiter ausbauen und vertiefen.

Workshops

  1. Eine bessere Region beginnt mit Versöhnung & Friedensarbeit durch junge Menschen, Jugendorganisationen und Bildungseinrichtungen und setzt auf regionale Mobilität und Kooperation.
  2. Eine bessere Region setzt auf Freiwilligenarbeit im Rahmen regionaler Freiwilligendienste und Jugendgemeinschaftsarbeit.
  3. Eine bessere Region schafft Neue Kompetenzen für die Zukunft, dies durch innovative Jugendbeschäftigungspolitiken und -maßnahmen, Digitalisierung und ein junges soziales Unternehmertum, das gefährdete Gruppen und lokale Ökonomien unterstützt.
  4. Eine bessere Region ermutigt eine aktive und verantwortungsvolle Jugend sich als Teil der Zivilgesellschaft Gehör zu verschaffen, dies in einem strukturellen Dialog mit den lokalen Behörden, die sich mit den wichtigsten Herausforderungen des Westbalkans befassen: von der EU-Integration und der demokratischen Entwicklung bis hin zur grünen Agenda und einer besseren Bildung.
  5. Eine bessere Region setzt sich für Nachhaltige Entwicklung ein und bezieht junge Bürger und die Zivilgesellschaft in die Ausgestaltung der Umweltpolitik der Westbalkan-Region mit ein. 
  6. Eine bessere Region hat die Umwandlung des "Brain Drain" in einen "Brain Gain" durch eine neue Migrationspolitik, verbesserte Lebens- und Bildungsbedingungen und die Nutzung gewonnener Erfahrungen und Kompetenzen der jungen Diaspora für die regionale Entwicklung zum Ziel.

Teilnahmekriterien und Bewerbungsverfahren

Es stehen 80 Plätze für junge Menschen aus den sechs Ländern des Westbalkan, aus Deutschland und Frankreich (40:20:20) zur Verfügung.

Bewerberinnen und Bewerber sollten

  • 18-30 Jahre alt sein,
  • in Albanien, Bosnien-und-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Deutschland oder Frankreich ihren Wohnsitz haben oder eine der genannten Staatsangehörigkeiten besitzen, wenn sie in einem anderen als der genannten Länder leben,
  • Interesse an aktuellen politischen Entwicklungen, gesellschaftsrelevanten Themen, EU-Fragen sowie den Beziehungen zu Südosteuropa mitbringen,
  • sich politisch und/oder sozial engagieren,
  • über gute Englischkenntnisse verfügen sowie
  • an allen genannten drei Terminen teilnehmen können.

Die Anmeldung erfolgt über dieses Formular bis zum 22. Juni 2021!

Bewerbungsfrist:
22.6.2021