Allgemein kann ich jedem das Praktikum mit der Partnerstadt Lorient bzw. ein Praktikum in Frankreich/im Museum nahelegen. Es ist so toll und lehrreich unser Nachbarland und seine Menschen näher kennenzulernen und nebenbei noch seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Frankreich hat - insbesondere für Jugendliche - so viel zu bieten, seien es die attraktiven Kulturangebote oder die tollen Menschen, mit denen man etwas unternehmen und sehr viel Spaß haben kann. Im Museum zu arbeiten war eine Bereicherung, da man so viele neue, internationale Menschen trifft und sich mit ihnen auch austauscht. Außerdem bekommt man einen Einblick in die (französische) Kulturarbeit und im Falle des U-Boot-Museums in Lorient eine vertiefte Kenntnis deutscher Geschichte in der Region. Umso schöner und bedeutender ist es, dass wir heute freundschaftlich, ja sogar das französische fraternité bestätigend, in tiefer Verbundenheit leben!
Talha, arbeitete 2019 im U-Boot-Museum in Lorient
Ich bin sehr dankbar für die 4 Wochen, die ich in Lyon verbringen konnte. Es war eine Zeit, die durch viele kleine Herausforderungen, viele neue Bekanntschaften, unvergessliche Momente und interessanten Erfahrungen geprägt war. Es ist wirklich schön, einfach mal seinen Alltag von zuhause fallen zu lassen und etwas neues ausprobieren zu können. [...] So würde ich allen Interessierten, die offen für neue Erfahrungen sind, dieses Praktikum ans Herz legen, da all die Vorteile, von denen unsere Lehrerin im voraus geschwärmt hatte, zutrafen. Doch man muss dazu sagen, dass natürlich jeder Praktikant es selbst in der Hand hat, wie er seinen Monat im Ausland gestaltet. Wenn man sich nicht einbringt oder nichts unternimmt, wird diese Auslandserfahrung wesentlich uninteressanter, als die, die ich erleben durfte.
Lisa Marie, arbeitete 2019 im Museum Lugdunum in Lyon
Die Unternehmungen und die Arbeit im Atelier décor haben mir sehr gefallen. In meiner Arbeit hatte ich die Möglichkeit meine Kreativität auszubauen und ich konnte Dinge über künstlerische Arbeiten lernen. Mir hat nicht nur die Atmosphäre während der Arbeit gefallen, sondern auch die offene und freundliche Kommunikation. Bei Fragen oder Problemen hatte man direkt die Möglichkeit sich an seine Kollegen zu wenden und es wurde einem so fern es ging geholfen. Zudem hat mir der Aufenthalt in Nancy gezeigt, dass ich zukünftig meine Französischkenntnisse weiter Ausbauen möchte [...] Die französische Kultur hat mir sehr gefallen, da man selbst einer unbekannten Person mit dem typischen Kuss, rechts und links, „Guten Tag“ sagte. Außerdem hat mich die Atmosphäre zwischen den Praktikanten und den begleitenden Personen positiv überrascht. Probleme und Streitigkeiten kamen nur sehr selten zum vorschein und es herrschte ein freundlicher Umgang. Freundschaften entstanden während diesen vier Wochen ohne Zweifel. Es wurde schon gegenseitig versichert, dass Besuche in Zukunft statt finden werden, auch wenn wir dafür mehr als sieben Stunden reisen müssten. Es gibt einige Personen, die mir sehr fehlen werden. Aber ich weiß, dass ich meine Freunde, die ich in Nancy kennenlernen durfte, wieder sehen werde. Wir mussten uns leider voneinander verabschieden, aber das war keine endgültige Verabschiedung.
Sophie, arbeitete 2019 im Atelier Décor in Nancy
Ich hatte im Vorfeld Zweifel, ob meine Sprachkenntnisse ausreichen würden, aber ich bin mit einfacher Verständigung zurechtgekommen. Anfangs habe ich nicht viel verstanden, jedoch habe ich von Woche zu Woche Fortschritte im Verständnis bemerkt. Die ständige Präsenz der französischen Sprache und das Agieren in Alltagssituationen wie dem Ein-kauf half mir dabei. Mein Wortschatz wurde um viele nützliche und gartenspezifische Vokabeln erweitert. Außerdem fallen mir französische Wörter nun sehr viel schneller ein als zuvor. Ich konnte auch wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse für meine persönliche Weiterentwicklung gewinnen, zum Beispiel verspüre ich ein größeres Selbstbewusstsein. Ich bin motiviert, meine Fremdsprachenkenntnisse weiter auszubauen und ich würde gerne mit diesen erneut das Nachbarland besuchen. Ich hoffe, dass ich einen Beitrag dazu leisten konnte, dass mehr Menschen von der französischen bzw. der deutschen Partnerstadt wissen und ich werde auch in Zukunft anderen davon erzählen.
Friederike, arbeitete 2019 im Bereich Gärtnerei in Tourcoing
Mein Monat in Marseille war sehr reich an Lernerfahrungen, insbesondere im Erziehungsbereich. Ich habe mich sehr gefreut, so unterschiedliche ausländische Gruppen kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten. Das war sehr interessant. Ich habe viel über die anderen Menschen und auch über mich selbst gelernt. Menschen zuzuhören, sie zu verstehen. Ich habe gelernt Gefühle von anderen Menschen wahrzunehmen und damit umgehen zu können, auch in schwierigen Situationen. Ich habe erfahren, wie es ist Verantwortung zu tragen und Entscheidungen für viele Menschen zu treffen. Ich brauchte viel Aufmerksamkeit und Konzentration für diese Art der Arbeit. Es war ab und zu mal anstrengend, aber trotzdem hatte ich immer sehr viel Spaß daran. [...] Ich finde dieses Experiment des einmonatigen Praktikums in Marseille für meinen zukünftigen beruflichen Weg sehr hilfreich und es wird mir bestimmt immer wieder in der Zukunft helfen. Dieses Austauschprojekt war bestimmt das Beste, was mir in dem Sommer als Berufserfahrung passieren konnte.
Ahmed Alex, arbeitete 2019 im Erziehungbereich in Marseille
Das Praktikum in Toulouse war für mich eine tolle Erfahrung und ich bin sehr dankbar für die Organisation durch die Städte Toulouse und Düsseldorf, wie auch für die Unterstützung durch das Deutsch-Französische Jugendwerk. Durch die Arbeit konnte ich einen guten Einblick in den Alltag und das Leben in Toulouse bekommen. Toulouse wird mir als schöne Stadt mit vielen Möglichkeiten und einer großartigen Atmosphäre in Erinnerung bleiben. Der Monat hat mir auch gezeigt, dass ich auf Französisch gut kommunizieren kann, aber ich auch noch viel dazu lernen kann und ich bin daher motiviert für eine längere Zeit in Frankreich zu leben und zu arbeiten.
Michelle, arbeitete 2019 in einer Mediathek in Toulouse
Meiner Meinung nach ist ein Auslandsaufenthalt das Beste, was man für seine Sprachkenntnisse tun kann. Frisch aus der Schule wusste ich, wie man einen Text analysiert, aber das Alltagsvokabular fehlte mir. Es sind die subtilen Aspekte einer Sprache, Füllwörter, Redewendungen oder Umgangssprache, die man nur im täglichen Umgang mit Muttersprachlern lernen kann. Man verliert schnell seine Hemmungen, Französisch zu sprechen, aber auch das Gehör verbessert sich extrem. Saß ich am Anfang noch etwas verloren in der Mittagspause am Tisch, konnte ich am Ende des Praktikums den Gesprächen nicht nur folgen, sondern sogar mitreden. [...] Möchte man die französische Kultur nicht nur als Tourist kennenlernen, sondern tatsächlich im Alltag erleben, ist ein Praktikum in Frankreich und insbesondere im Cassissium eine sehr gute Wahl.
Sophia, arbeitete 2020 im Museum Cassissium in Dijon
Ich bin sehr froh, die Auslandserfahrung gemacht zu haben und diese Zeit werde ich auch so schnell nicht vergessen. Mein Praktikum wurde genau zu meinem erwünschten Zeitraum ermöglicht und die Organisation war super, da ich mich nicht extra um eine Wohnung kümmern musste und gleich ein paar Ansprechpartner vor Ort hatte. Dennoch war das alleine Wohnen und Leben herausfordernd, wenn man zuhause noch bei seinen Eltern wohnt und dort recht wenig Verantwortung übernehmen muss. Dadurch habe ich gelernt, mich selbst aufzuraffen und mich zu organisieren, einfach mal alleine die Stadt zu erkunden und essen zu gehen und selbst auf andere Leute zuzugehen. Es gefiel mir gut, einfach mal das zu machen worauf ich Lust habe und nicht von anderen abhängig zu sein.
Elisa, arbeitete 2021 für die Stadtverwaltung in Dijon
Meine Arbeit vor Ort war auf zwei sehr unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Zum einen wurde ich als Servicekraft am Empfang des Rathauses eingesetzt. In dieser Tätigkeit informierte ich die Besucher:innen des Rathauses über alles Mögliche, erklärte ihnen verschiedene administrative Prozesse oder den Weg zu dem Büro, in dem sie einen Termin hatten. Zudem beantwortete ich Telefonanrufe unterschiedlicher Art: Ich beantwortete die Fragen der Anrufer:innen zur Abtei, aber auch zum Rathaus und leitete Anrufe weiter. [...] Ein Aufenthalt im Ausland ist in jedem Fall die beste Möglichkeit, um eine Fremdsprache zu lernen und ich bin sehr dankbar, dass ich in Caen leben und arbeiten durfte.
Katharina, arbeitete 2021 für die Stadt Caen in der Verwaltung und als Tourguide

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