Die Studierendenwerke beider Länder arbeiten traditionell sehr eng zusammen und fördern den gegenseitigen Austausch.
 

Die Studierendenwerke in Deutschland und Frankreich

Die Studierendenwerke in Deutschland arbeiten im Dachverband Deutsches Studierendenwerk (DSW) zusammen. Es ist der freiwillige Zusammenschluss der 57 Studierendenwerke (StW) in Deutschland. Er wurde 1921 gegründet und berät bzw. fördert seitdem seine Mitglieder.

1955 wurden in Frankreich die Studierendenwerke auf nationaler Ebene (Centre National des Œuvres Universitaires et Scolaires / CNOUS) und auf regionaler Ebene (Centres régionaux des œuvres universitaires et scolaires / CROUS) per Gesetz eingerichtet. Das CNOUS steht an der Spitze der 26 CROUS-Studierendenwerke in ganz Frankreich.

Zahlreiche grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Studierendenwerken

Kaum ein Land ähnelt Deutschland so sehr wie Frankreich, wenn es um Service- und Beratungsangebote für Studierende geht. Die Studierendenwerke in beiden Ländern orientieren sich an den gleichen Werten. Beide haben sich zum Ziel gesetzt, die Erfolgschancen von Studierenden zu erhöhen. Sie unterstützen alle Studierenden, die einen Aufenthalt im Nachbarland absolvieren möchten. 

Die Zusammenarbeit mit Frankreich bildet den traditionellen Kern der internationalen Kooperationen des Deutschen Studierendenwerks. Die Partnerschaft basiert auf dem Élysée-Vertrag von 1963 und wird durch das DFJW gefördert.

Im Jahr 2022 wurden insgesamt 18 Gruppenbegegnungen zwischen Studierenden und Mitarbeitenden verschiedener Studierendenwerke und CROUS organisiert. Diese Projekte wurden allesamt vom DFJW gefördert. 

2022/23 absolvierten 10 junge Menschen aus Deutschland und Frankreich den Deutsch-Französischen Freiwilligendienst des DFJW in einem CROUS oder Studierendenwerk.

Das DFJW fördert ebenfalls jedes Jahr den Deutsch-Französischen Fotowettbewerb und das alle zwei Jahre stattfindende Deutsch-Französische Kolloquium der Studierendenwerke und CROUS.

Vorschau Fotowettbewerb
Der 1. Preis des Deutsch-Französischen Fotowettbewerbs im Jahr 2016
© Anita Straub