Wer sind wir?

Vis-à-vis ist ein Ort der interkulturellen Begegnung in einem deutsch-französischen und europäischen Kontext.

Vis-à-vis befindet sich in den Räumen des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) in Berlin. Unser Programmangebot für Schüler*innen / Lehrer*innen ist spielerisch und interkulturell gestaltet. Wir bieten jeden Vormittag (montags bis donnerstags) Aktivitäten für Schulklassen aus Deutschland und Frankreich von 8 bis 18 Jahren an.

Wenn ihr mehr über die Programme des DFJW und seiner Partner erfahren wollt oder Informationen zur frankophonen Gemeinschaft in Berlin sucht, ist Vis-à-vis die richtige Anlaufstelle. Unser Team organisiert auf Anfrage auch Sprachanimationen für Schulklassen.

Um einen reibungslosen Ablauf des Besuches zu gewährleisten, bitten wir Sie sich an das Hygieneprotokoll der 3G-Regel und die Maskenpflicht zu halten.

Unsere Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: für Schulklassen von 10 bis 12 Uhr
Für allgemeines Publikum von 14 bis 17:30 Uhr außer Freitag von 10:30 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr

Kontakt

Vis-à-vis
im Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW)
Molkenmarkt 1
10179 Berlin-Mitte
Telefon: +49 30 288 757 50
vis-a-vis@dfjw.org

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U-Bahn: U2 Klosterstraße

Bittet findet ihr hier eine Wegbeschreibung, denn auf Grund von Bauarbeiten ist der Weg zum DFJW schwer erkennbar. 

Aktuelles im Vis-à-vis

DER SPRUNG – 1961

Eine 360° Virtual Reality Installation von Boris Hars-Tschachotin

9. November 2021 bis 30. April 2022

Am 15. August 1961 gegen 16 Uhr sprang der Bereitschaftspolizist Conrad Schumann an der Straßenecke Ruppiner / Bernauer Straße über den Stacheldrahtzaun in den Westteil Berlins und damit in die französische Besatzungszone. Festgehalten wurde dieser Augenblick von dem jungen Fotografen Peter Leibing.

Mit Hilfe einer VR-Brille bieten sich den Besucher*innen drei Filmperspektiven: Die des fliehenden Conrad Schumann in NVA-Uniform (Anton von Lucke), die des Fotografen Peter Leibing (Max von der Groeben) und die des Westberliner Polizisten Manfred Klumm (Daniel Axt). Der 360°-Raum in Farbe erfasst den historischen Moment des Sprungs multiperspektivisch und sprengt erstmals den Rahmen des zugrundeliegenden ikonischen Schwarz-Weiß-Fotos. So erlebt das Publikum aus diesen subjektiven Blickwinkeln die Ereignisse unmittelbar – mal aus Westberliner, mal aus Ostberliner Sicht.

Die Tatsache, dass der junge Soldat in die französische Besatzungszone flieht, wirft auch die Frage nach der Rezeption des Fotos in Frankreich auf. Das Konzept der Multiperspektivität geht somit über die drei Perspektiven des Films hinaus und stellt die deutsch-deutsche Teilung sowie den Kalten Krieg in einen deutsch-französischen Kontext.

Der Sprung ist eine Produktion der Liquid Blues Production.
Mehr Informationen hier: https://www.liquid-blues-production.com/films/the-leap-1961 

 
 

Anmeldung für Schulklassen

Anmeldung für Einzelpersonen