Stand: 3. März 2021

  • Finden geplante Gruppenaustausche im Schulbereich im Schuljahr 2020-2021 statt?

    Gruppenaustausche sind unter den gegebenen Umständen bis auf weiteres nicht realisierbar: Obgleich die Grenzen zu Frankreich seit dem 15. Juni wieder geöffnet sind, hat das französische Bildungsministerium noch keine Aussagen zu Austauschen getroffen.

    Das Deutsche Schulportal fasst die verschiedenen Regelungen der Bundesländer zusammen und verlinkt auf die jeweiligen Websites der zuständigen Ministerien: Baden-Württemberg | Bayern | Berlin | Brandenburg | Bremen | Hamburg | Hessen | Mecklenburg-Vorpommern | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Rheinland-Pfalz | Saarland | Sachsen | Sachsen-Anhalt | Schleswig-Holstein | Thüringen

    Die französische Regierung hat bis auf Weiteres Klassenfahrten ins Ausland untersagt. Schulklassen aus Frankreich dürfen also vorerst nicht mehr nach Deutschland reisen und müssen ihre Fahrt absagen oder verschieben.

    Auch die Einreise von Schulklassen oder Austauschpartner*innen nach Frankreich soll nach Möglichkeit verschoben werden. Wenn dies nicht möglich ist, prüft die französischen Schulleitung gemeinsam mit der deutschen Schulleitung und ggf. in Absprache mit den zuständigen Ansprechpartner*innen der Akademien (DAREIC), ob die Herkunftsregion der Einreisenden ein Risikogebiet ist und welche Vorkehrungen dort ggf. für Klassenfahrten und Austauschprogramme getroffen wurden.

    Das französische Bildungsministerium beantwortet die wichtigsten Fragen zum Coronavirus und seinen Konsequenzen auf das Bildungssystem in einem FAQ.

    Weitere Informationen zu der aktuellen Reisesituation finden sich auf der Seite der deutschen Auslandsvertretungen in Frankreich (Informationen in deutscher Sprache).

    Erkrankt ein*e Teilnehmer*in an einem Projekt in Frankreich oder ein*e französische*r Teilnehmer*in krank aufgrund des COVID-19, muss die „Direction régionale de la jeunesse, des sports et de la cohésion sociale (DRJSCS)“ informiert und die „Agence régionale de santé (ARS)“ kontaktiert werden, um notwendige Maßnahmen zum Schutz der Teilnehmenden zu ergreifen.

  • Finden geplante Austausche im Außerschulischen Bereich weiterhin statt?

    Das Auswärtige Amt beantwortet alle Frage zu Auslandsreisen in einem FAQ.

    Das Bundesministerium des Inneren hat ebenfalls ein FAQ zu Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen erstellt.

    Begegnungen in Frankreich: Da Reisen mit Minderjährigen in Frankreich meldepflichtig sind (s. Anlage 12 der Richtlinien), müssen die Weisungen des französischen Ministeriums (Direction de la Jeunesse et de la Vie Associative) berücksichtigt werden. Informationen erhalten Sie auf der Website von Service-public.fr.

    Das DFJW empfiehlt, die allgemeinen Hinweise, die in Deutschland und Frankreich gelten, zu beachten:

  • Welche Auswirkungen hat die Ausbreitung des Virus auf trilaterale Austausche?

    Bei trilateralen Programmen müssen auch eventuelle Schutzmaßnahmen in den jeweiligen Regionen berücksichtigt werden, die gesellschaftliche Aktivitäten oder die Einreise von Personen aus französischem oder deutschem Gebiet einschränken.

    Aufgrund der COVID-19-Pandemie warnt das Auswärtige Amt derzeit vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl an Ländern. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten dabei wieder länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise, die Sie beim Auswärtigen Amt einsehen können:

    Abhängig von den Regelungen des jeweiligen Bundeslandes können nach wie vor unterschiedliche Regelungen bei der Rückkehr aus dem Ausland bestehen. Reisende sollten sich daher vorab bei den Behörden ihres Bundeslandes informieren. Eine Liste der zuständigen Landesbehörden finden Betroffene auf der Seite der Bundesregierung.

    Bitte kontaktieren Sie vor Ihrer Reise stets die jeweiligen Außenministerien und insbesondere die deutschen und französischen Botschaften der jeweiligen Länder, um möglichst genaue und aktuelle Informationen zu erhalten.

  • Ich organisiere einen Austausch und muss ihn aufgrund des Coronavirus absagen oder ins Jahr 2021 verschieben. Was tun?

    Mein Austausch wurde abgesagt und ich habe noch keinen Antrag beim DFJW gestellt:

    Bitte senden Sie den Antrag auf Förderung oder das Bewilligungsschreiben für das annullierte Projekt im PDF-Format an csp@ofaj.org mit den Anmerkung „Coronavirus“.

    Wenn Sie uns keine Unterlagen, bzw. Antrag auf Förderung haben, benötigen wir die folgenden Informationen:

    • Nummer der Akte, wenn bekannt
    • Thema des Projekts
    • Ursprünglich vorgesehener Termin
    • Anzahl der Teilnehmenden oder Anzahl der Personen, die durch die Maßnahme betroffen gewesen wäre
    • Förderbetrag, der im Rahmen der Richtlinien beim DFJW beantragt worden wäre

    Mein Austausch wurde abgesagt und ich hatte bereits einen Antrag beim DFJW gestellt:

    Im Fall einer Absage oder Verschiebung einer Mobilität aufgrund des Coronavirus bitten wir Sie, so schnell wie möglich Ihre*n Ansprechpartner*in im DFJW oder in Ihrer Zentralstelle, bei der Sie den Förderantrag gestellt haben, zu informieren. Schulen melden die Absage der Mobilität nach Frankreich bitte der zuständigen Schulbehörde.

    Um sich über die Bedingungen der Kostenübernahme bei Stornierung oder Verschiebung des Austauschs zu informieren, konsultieren Sie bitte die Frage in unserem FAQ „Erstattet das DFJW Kosten, die durch eine Absage bzw. einen Abbruch eines Austausches entstehen?“

  • Erstattet das DFJW Kosten, die durch eine Absage bzw. einen Abbruch eines Austausches entstehen?

    Für laufende Projekte sind die Bedingungen der Corona-Pandemie nicht automatisch unter die sogenannte „Höhere Gewalt“ zu subsumieren, sondern der Sachverhalt der „Höheren Gewalt“ wird vom DFJW immer im Einzelfall entschieden. Bitte sichern Sie für eine etwaige Erstattung von Kosten die jeweils geltenden Bedingungen zum Zeitpunkt der Planung Ihrer Mobilitäten und dokumentieren Sie ggf. die geplanten Mobilitäten durch Teilnahme-Vereinbarungen.

    Wenn Sie ihre Mobilitäten zu einem Zeitpunkt planen, an dem keine Reisewarnungen bzw. -beschränkungen für Ihr Zielland vorliegen, Sie die Mobilitäten dann aber aufgrund von akuten nationalen oder regionalen Reisebeschränkungen nicht wie geplant durchführen können, dann greift hier das Prinzip der „Höheren Gewalt“.

     

    Bitte planen Sie als Projektträger jedoch keine Mobilitäten, deren Durchführung zum Zeitpunkt der Planung aufgrund von Reisewarnungen bzw. -beschränkungen für Ihr Zielland absehbar in Frage steht oder gar unmöglich ist. In einem solchen Fall können bei Absage der geplanten Mobilitäten keine Organisations- und Stornokosten finanziert werden, die allein in Ihrer Verantwortung liegen. Es liegt in einem solchen Fall wegen der Absehbarkeit keine „Höhere Gewalt“ vor.

     

    Diese Prüfung wird vom DFJW bei der Einreichung des Förderantrags durchgeführt. Es werden nur Förderanträge für Projekte angenommen, die zum Zeitpunkt der Einreichung eine begründete Wahrscheinlichkeit der Umsetzung haben. Sobald der Förderantrag bewilligt wurde, hat der Partner die Garantie, dass die mit einer Stornierung verbundenen Kosten berücksichtigt werden.

    Im Fall von „höherer Gewalt“ kann das DFJW einen Teil der Kosten, die durch die Absage bzw. den Abbruch entstehen, übernehmen – solange sie nicht den Gesamtbetrag übersteigen, der im Rahmen des Antragsverfahrens bewilligt wurde. Das betrifft z. B. Abschlagszahlungen an Unterkünfte, Fahrtkosten und Programmkosten oder Kosten für Sprachanimation, die nicht kostenlos storniert werden können.

    Diese Bestimmungen können sich je nach Entwicklung der aktuellen sanitären Situation verändern.

    Wenn es sich um einen Schulaustausch am Ort des Partners handelt, bitten wir Sie, nach dem ursprünglichen Datum Ihrer Rückkehr aus dem Schulaustausch wieder auf die Plattform zurückzukehren und nachstehende Dokumente hochzuladen:

    • Die Rechnung oder der Kostenvoranschlag des Reiseunternehmens,
    • Anstelle der Teilnehmendenliste: eine Rechnung der Stornierungskosten oder Erklärung zur Stornierung und Aufrechterhaltung der Kosten, fehlende Versicherung oder Deckung durch Dritte,
    • Den Verwendungsnachweis mit einer Teilnehmendenzahl von 1 (eins) und wie üblich unterschrieben.

    Dies gilt ebenfalls für Schulen, denen Stornierungskosten entstanden sind. Sind der Schule keine kosten entstanden, müssen sie lediglich die Schulbehörde über die Absage informieren.

    Andere Antragssteller (z. B. Berufsbildende Einrichtungen, Hochschulbereich, Vereine, Deutsch-Französische Kulturzentren, etc.)

    Bitte schicken Sie dem DFJW – oder der zuständigen Zentralstelle – auf dem Postweg folgende Dokumente:

    • Den unterschriebenen Verwendungsnachweis mit Vermerk „Coronavirus“
    • Die Kopie der Belege für getätigte Ausgaben sowie die Belegliste (die Belegliste allein ist nicht ausreichend)
    • Die Ablehnung der Rückerstattung von getätigten Ausgaben durch Dienstleister (Hotels, Bahn, etc.)

    Bei den Ausgaben tragen Sie bitte die Kosten ein, die Ihnen nicht erstattet werden. Die förderfähigen Stornogebühren können jedoch die Höhe der ursprünglich vorgesehenen Bewilligung nicht überschreiten. 

    Bitte bewahren Sie die Rechnungen, aus denen hervorgeht, dass bestimmte Kosten nicht erstattet werden können, wie gewohnt 5 Jahre auf.

    Zentralstellen können eine Förderung der Verwaltungskosten für annullierte Projekte erhalten, wenn eine Anfrage gestellt wurde.

    Falls die tatsächlich entstandenen belegbaren Kosten niedriger sind als die vom DFJW erhaltene Förderung, muss der Antragsteller in jedem Fall den Unterschied an das DFJW zurückzahlen.

    Die eingegangenen Anträge werden nicht annulliert, damit Zahlungen an die Antragsstellenden möglich bleiben.

    Bitte erkundigen Sie sich, ob Ihre Kosten zurückerstattet werden können. Die meisten Bahngesellschaften erstatten reservierte Fahrkarten, z. B.:

    Bei Flügen können in der Regel zumindest die Flugsteuern erstattet werden.

    Einen guten Überblick über die Rechte von Konsumenten (Flug, Zug, Hotel, ….) bietet auch das Europäische Verbraucherzentrum (Informationen auf DeutschInformationen auf Französisch).

  • Ich möchte nach der Krise einen Austausch organisieren, und ich bin nicht an eine DFJW-Zentralstelle angeschlossen. Wie kann ich das tun?

    Während der Dauer der Ausgangsbeschränkungen werden wir ab sofort unser Förderverfahren ändern, damit der Weg zum Postamt vermieden wird.

    Antragstellung:

    Bitte schicken Sie keinen Förderantrag in Papierform, wenn er schon per Email eingereicht wurde, um Doppelbewilligungen zu vermeiden.

    Bitte schicken Sie Ihren Förderantrag mit allen notwendigen Unterlagen ab sofort nur als PDF-Datei an den Zentraler Servicebereich des DFJW csp@ofaj.org.

    Nach Bearbeitung durch die zuständigen Kolleg*innen, wird Ihnen die Zuweisung der Förderung per Email mitgeteilt.

    Abrechnung:

    Bitte übermitteln Sie uns den unterschriebenen Verwendungsnachweis als PDF-Version und in Papierform.

  • Welche Maßnahmen ergreift das DFJW, um die Wiederaufnahme von Begegnungen zu erleichtern?

    Am 1. Juli 2020 traten eine Reihe von Ausnahmeregelungen der Richtlinien in Kraft, die noch bis 13. September 2021 gültig sind. Sie betreffen vor allen 3 Bereiche: Die Fördersätze werden erhöht, virtuelle Begegnungen werden gefördert und die Antragsfrist wird ausgesetzt.

    Zudem hat das DFJW drei Projektausschreibungen ins Leben gerufen, um Projektträgern zu helfen.

  • Wie sind Schüler*innen, die an den Programmen „Voltaire“ oder „Brigitte Sauzay“ teilnehmen, betroffen?

    Sie befinden sich momentan im Rahmen eines Individualaustausches im Partnerland

    Wir empfehlen den Austauschfamilien in regelmäßigem Kontakt zu bleiben, um gemeinsam unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen über die nächsten Schritte zu entscheiden.

    Sie planen einen Individualaustausch

    Die Situation entwickelt sich sehr schnell. Wir empfehlen jeder Familie, die einen Individualaustausch plant, mit der Gastfamilie Kontakt aufzunehmen und gemeinsam die Daten des Austauschs zu klären. Die Schulleitung muss die Abfahrt ihrer Schüler*innen sowie die Ankunft der Gastschüler*innen genehmigen.

    Wenn Sie aufgrund der aktuellen Situation zurückkehren wollen

    Eine vorzeitige Rückkehr ist immer möglich. Der vom DFJW bewilligte Zuschuss kann trotzdem gewährt werden.

    Verkehrsmittel

    Bitte informieren Sie sich direkt bei den jeweiligen Reiseunternehmen, ob es Änderungen für Ihre Buchung/Reservierung gibt.

    Wenn Sie mit dem Auto nach Frankreich fahren, benötigen Sie eine Sondergenehmigung (l’attestation dérogatoire) für alle Mitreisenden. Diese Genehmigung stellen Sie sich selbst aus, bitte kreuzen Sie das vierte Feld (motif familial impérieux) an. Zusätzlich empfehlen wir, das Austauschdossier vorlegen zu können, da es alle den Austausch betreffenden Informationen in beiden Sprachen enthält.

    Allgemeine Informationen

    Damit die Botschaften einen besseren Überblick über die im Ausland befindlichen Personen haben, bitten wir alle, die sich außer Landes befinden, sich in den Listen des zuständigen Außenministeriums zu registrieren:

     

    Weitere Informationen sind auf folgenden Seiten verfügbar:

     

    Fahrtkostenzuschuss DFJW

    Die Bedingungen zur Vergabe eines Zuschusses im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms bleiben bestehen.

    • Mindestaufenthaltsdauer von drei Monaten (mit mind. 6-wöchigem Schulbesuch) für beide Austauschparter*innen
    • Gegenseitigkeit
    • Zuschussantrag bis spätestens einen Monat vor Abreise

     

    In folgenden Fällen erstattet das DFJW weiterhin die bereits bewilligten Zuschüsse:

    • Verschobene Abfahrt und dadurch verkürzter Aufenthalt
    • Verschobener Aufenthalt
    • Abgesagter Aufenthalt, sofern die Reisekosten nicht vom Anbieter oder einer Versicherung zurückerstattet werden
  • Wie ist der Deutsch-Französische Freiwilligendienst betroffen?

    Der Zyklus 2020-2021 des Deutsch-Französischen Freiwilligendienstes hat im September 2020 wie geplant mit einem Präsenzseminar begonnen. Die Anzahl der Freiwilligen hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verringert.

    Die Dienstbedingungen der Freiwilligen können bei sich ändernder Lage von den Einsatzstellen angepasst werden (Hygieneprotokoll, Homeoffice, etc.) Die Form der Zwischenseminare als Präsenz- oder Digitalveranstaltung hängt ebenfalls vom Verlauf der Pandemie ab. Aktuell ist geplant, dass das 2. Seminar virtuell stattfindet.

  • Gelten besondere Regeln für Kinder und Jugendliche, die von einem Austausch zurückkehren?

    Nein. Kinder und Jugendliche, die von einem Austausch zurückkehren, sollten sich an dieselben Hinweise halten wie alle anderen Bürger*innen auch.

     

    Frankreich gilt momentan als Risikogebiet. Einreisende aus Risikogebieten müssen einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder an Ihren Zielort - begeben und zwei Wochen lang isolieren (häusliche Quarantäne). Das Auswärtige Amt bietet hierzu ein FAQ mit allen wichtigen Informationen an, ebenso wie das Bundesministerium des Inneren und das Bundesgesundheitsministerium.

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  • Wie ist die Lage in Deutschland und Frankreich?

    Das Robert-Koch-Institut informiert regelmäßig über den neuesten Stand der Fallzahlen in Deutschland.

     

    Santé publique France auf ihrer Website aktuelle Informationen zur Situation in Frankreich. Informationen zur aktuellen Situation sind zudem auf der Internetseite der französischen Regierung zugänglich.

    Informationen zur Entwicklung in Europa finden sich auf der Seite des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten

    Zudem berichten zahlreiche Webseiten wichtiger Medien in Livetickern und Übersichtseiten über die aktuelle Lage, z.B (in alphabetischer Reihenfolge):