Das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung und das Deutsch-Französische Jugendwerk laden zur Podiumsdiskussion ein:

Frankreichs Präsenz in den östlichen Bundesländern: Das Potenzial der deutsch-französischen Zusammenarbeit nutzen, neue Wege gehen

am Donnerstag, den 23. Juni, von 17:30 bis 19:00 Uhr

in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen beim Bund, Brüderstr. 11, 10178 Berlin

Gemessen an der Zahl französischer Staatsangehöriger und Unternehmen fällt Frankreichs Präsenz in den östlichen Bundesländern schwach aus. In beiden Bereichen liegt das Ost-West-Verhältnis bei etwa 5 zu 95 Prozent. Doch auch für ostdeutsche Kommunen, Vereine und Bildungseinrichtungen bildet die Begegnung und der Austausch mit Frankreich enorme Potenziale. Europa-Kompetenz stärkt die Persönlichkeitsentwicklung und Berufsqualifizierung junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die das DFJW im Rahmen seiner neuen Online-Publikationsreihe „Panorama. Deutsch-französische und europäische Analysen“ veröffentlicht. Die Studie befasst sich mit der französischen Präsenz und den deutsch-französischen Aktivitäten in den ostdeutschen Bundesländern. Die Autorin stellt fest, dass für die Entwicklung der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Osten geeignete Strukturen geschaffen werden müssen. Auch die Einführung einer gemeinsamen Frankreich-Strategie der östlichen Bundesländer wäre ein Gewinn für den Osten Deutschlands und für die deutsch-französische Zusammenarbeit insgesamt.

Es diskutieren:

  • Katja Meier, Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, Sächsisches Staatsministerium, Dresden
  • Thomas Guibert, Erster Sekretär, Französische Botschaft, Berlin
  • Tobias Bütow, Generalsekretär des Deutsch-Französisches Jugendwerks (DFJW), Berlin
  • Dr. Claire Demesmay, Referatsleiterin Interkulturelle Aus- und Fortbildung im DFJW und assoziierte Forscherin am Centre Marc Bloch, Berlin; Autorin der Studie

Moderation:

  • Dr. Adriana Lettrari-Pietzcker, Gründerin des ‚Netzwerk 3te Generation Ost’ (tbc)

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch bei einem Umtrunk mit Fingerfood.

Die Veranstaltung ist im hybriden Format geplant, Sie können online oder in Präsenz teilnehmen.

Bitte melden Sie sich in jedem Fall bis zum 21. Juni online an.

Datum
23.6.2022 - 23.6.2022 Datum liegt in der Vergangenheit
Ort
Berlin und Online