Radioseminare für Journalistinnen und Journalisten

Auch in diesem Jahr laden das DFJW, die ARD.ZDF medienakademie und Radio France wieder zehn junge Journalisten unter 30 Jahren aus Deutschland und Frankreich zu einer gemeinsamen Radiowerkstatt ein, 27.11. - 1.12.2017 in Caen.

Präsentation

Das DFJW möchte die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Journalistinnen und Journalisten fördern. Seit über 20 Jahren organsiert das Jugendwerk in Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in beiden Ländern Radioseminare für junge Journalistinnen und Journalisten bis 30 Jahren. Dabei soll den jungen Journalistinnen und Journalisten die Gelegenheit gegeben werden, bei gemeinsamer Arbeit über den jeweiligen nationalen Tellerrand zu schauen. Jedes Jahr werden zwei unterschiedliche Radioseminare angeboten, die abwechselnd in Deutschland oder Frankreich stattfinden:

Deutsch-Französische Radiowerkstatt für junge Journalistinnen und Journalisten

Das DFJW lädt gemeinsam mit der ARD. ZDF Medienakademie und Radio France jedes Jahr junge Radio-Journalistinnen und Journalisten aus beiden Ländern zu einer Radiowerkstatt ein. Im Mittelpunkt der Seminare steht ein aktuelles politisches Thema (z.B. Armut, ökologische Nachhaltigkeit oder Integration und Chancengleichheit). Während des Seminars erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam eine deutsch-französische Sendung (Recherche, Interviews, Reportagen, Schnitt, Synchronisation, Produktion, Anmoderation etc.). Dabei lernen sie die Arbeitsweise ihrer Kolleginnen und Kollegen kennen und können sich über die Berichterstattung in beiden Ländern austauschen.

Deutsch-Französische Radiowerkstatt für Mitarbeitende von Jugendwellen

Das DFJW organisiert jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der ARD und Radio France einen einwöchigen Radioworkshop für Redakteurinnen und Redakteure und freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Jugendwellen aus Deutschland und Frankreich. Ziel der Radioworkshops ist eine regelmäßige Zusammenarbeit zwischen den Jugendradios beider Länder. Genauso wichtig ist der Austausch der Teilnehmenden über die journalistischen Praktiken in beiden Ländern und die Produktion von Kurzbeiträgen in deutsch-französischen Teams. Partner sind die Jugendwellen der ARD wie Fritz, Das Ding, Unser Ding und le Mouv‘ von Radio France.

Das Thema des diesjährigen Workshops lautet:

Nachhaltig leben, ökologische Produktion: eine Chance für das Klima?

Orkane, Umweltverschmutzung, Überschwemmungen, das Thermometer dreht durch. Auf beiden Seiten des Rheins ist die Energiewende eingeleitet, die Wege dorthin unterscheiden sich allerdings. Während in Frankreich die Atomenergie die wichtigste Energiequelle bleibt, ist in Deutschland weiterhin Kohle wichtig für die Elektrizitätsgewinnung. Um den Schadstoffausstoß zu reduzieren, wird in den Städten nach Lösungen gesucht. Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt dort, sie produzieren 70% der Treibhausgase. Nun gibt es erste Besserungsversuche: Der Verkehr wird eingeschränkt, ökologisch nachhaltige Viertel wachsen aus dem Boden. In Deutschland entstehen Bürgerkooperativen, die Strom für den Eigenbedarf selbst produzieren. Recyceln und wiederverwenden statt konsumieren und wegwerfen ist im Trend.

Welche Lösungen gibt es, um den Planeten zu retten? Wie können wir unsere Wirtschaft umgestalten, in Tourismus, Landwirtschaft und Industrie? Müssen wir unsere Lebensweise ändern? Um welchen Preis? Und wer zahlt die Rechnung? Die Steuerzahler, die Konsumenten oder die Unternehmen? Diese Fragen bewegen uns in Deutschland ebenso wie in Frankreich.

Vom 27. November bis zum 1. Dezember 2017 haben die jungen Radiomacher Gelegenheit, gemeinsam Reportagen und Beiträge rund um das Thema zu produzieren und so die Arbeitsweise ihrer Kollegen aus dem Nachbarland kennenzulernen. Während des Seminars werden die Teilnehmer in binationalen Tandems unterschiedliche Aspekte des Rahmenthemas für eine gemeinsame deutsch-französische Sendung (Recherche, Interviews, Schnitt, Synchronisation, Produktion, Anmoderation etc.) erarbeiten. Gleichzeitig können sie sich über die journalistischen Praktiken in beiden Ländern austauschen und die Berichterstattung auf beiden Seiten des Rheins kritisch betrachten.

Das Seminar findet in diesem Jahr in den Räumen von France Bleu Basse Normandie in Caen statt. Das Seminar wird von Doris Simon vom Deutschlandradio und Delphine Simon vom französischen Sender France Inter geleitet.

Arbeitssprachen sind deutsch und französisch. Grundkenntnisse beider Sprachen sind Bedingung für die Teilnahme.

Die Anreise der Teilnehmer ist für den 26. November 2017 abends vorgesehen. Das DFJW erstattet die Kosten für Anreise und Unterkunft, sofern diese nicht von den Sendern übernommen werden.

Junge Journalistinnen und Journalisten unter 30 Jahren, die regelmäßig für Hörfunksender in Deutschland oder Frankreich arbeiten, können sich bis zum 31. Oktober beim DFJW bewerben.

Sie werden bis zum 10. November per Email benachrichtigt, ob Ihre Bewerbung angenommen wurde oder nicht.

 

Ziel
An einem Programm teilnehmen
Zielgruppe
Junge Menschen unter 31
Daten
27.11.2017 - 1.12.2017, Caen (abgelaufen)
Dauer des Programms
< 1 Woche
Anmeldefrist
31.10.2017
Einschreibemodalitäten

Wie schreibt man sich ein?

Es ist nicht mehr möglich, sich für dieses Programm einzuschreiben

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