Als Akteure der internationalen Jugendarbeit sensibilisieren und begeistern das DFJW und seine Partner junge Menschen seit über 50 Jahren für den interkulturellen Austausch, Europa und dessen Werte.

Das DFJW ermutigt Kinder und Jugendliche, Politik und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Informieren und motivieren – das sind die Ziele des DFJW im Europawahljahr. Folgende Projekte werden 2019 zu diesem Thema veranstaltet und gefördert:

Videokampagne #rocktheeurovote

Die Videokampagne #rocktheeurovote informiert über die EU und soll ein junges Publikum dazu bewegen, im Mai 2019 wählen zu gehen. Zehn Kurzfilme werden in Frankreich im Fernsehen und im Kino ausgestrahlt und in den Sozialen Medien geteilt. Die Szenarios entwickelten neun junge Menschen aus Deutschland und Frankreich und Franzosen im September 2018 bei einem zweitägigen Schreibworkshop des DFJW und von Europäer ohne Grenzen. Der Comic- und Pressezeichner Nicolas Vadot setzte ihre Ideen anschließend bildlich um und verwandelte sie in etwa 30-sekündige Kurzfilme.

Mehr Informationen und alle Videos in unser Meldung zum Thema

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Online-Tool Wahl-O-Mat

Nach dem Informieren ist vor dem Entscheiden. Dabei helfen kann der Wahl-O-Mat für die Europawahlen.

In 18 EU-Ländern kann man sich durch seine Fragen klicken und am Ende herausfinden, welcher Liste man am nächsten steht. Das Besondere: Jedes Land kann in seinem eigenen Fragebogen nationale Schwerpunkte setzen, aber 16 Fragen sind überall gleich. Und: Man kann seine Position nicht nur mit den Listen im Heimatland abgleichen, sondern auch mit denen der anderen Länder. In Deutschland koordiniert die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) den europäischen Wahl-O-Mat. Für die französische Fassung ist der Verein Vote&Vous verantwortlich. Das DFJW unterstützt Vote&Vous bei der Entwicklung und Verbreitung des Wahl-O-Mats mit finanziellen Mitteln.

Zur Webseite von vote-et-vous.fr

Jugendbegegnung „Spread the vote!“ (25. - 28. April)

90 junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen werden vom 24. bis zum 27. April in Straßburg zu echten „Europa-Influencern“: Sie entwerfen Kampagnen, mit denen sie Gleichaltrige in den sozialen Netzwerken, in den Medien oder auf der Straße dazu motivieren wollen, bei der Europawahl ihre Stimme abzugeben.

In dreitägigen Workshops lernen sie von Expertinnen und Experten aus Medien, Kommunikation oder Vereinen, ihre Botschaft kreativ und effizient zu verpacken, damit sie bei denen ankommt, auf die es ankommt: junge Europäerinnen und Europäer, die bei dieser Wahl nicht nur die Zukunft der Europäischen Union mitbestimmen können – sondern vor allem ihre eigene.

Die deutsch-französisch-polnische Jugendbegegnung „Spread the vote! Young European Elections 2019“ wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) organisiert. Gefördert wird es vom französischen Bildungsministerium. Der Verein Vote&Vous ist für die Durchführung verantwortlich.

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„Unsere Stimme zählt“: Video mit Staatssekretärin Juliane Seifert und Staatssekretär Gabriel Attal

In einem kurzen Video rufen Juliane Seifert, Staatssekretärin im BMFSFJ, und ihr französischer Amtskollege Gabriel Attal die Jugend dazu auf, bei der Europawahl ihre Stimme abzugeben. Das Video porträtiert auch junge Menschen aus Deutschland und Frankreich, die von ihren Wünschen und Forderungen an die EU erzählen.  

Das Video finden Sie hier

„Europa ist ...“: Video der DFJW-Juniorbotschafterinnen und Juniorbotschafter

Auch das Netzwerk der DFJW-Juniorbotschafterinnen und -botschafter wendet sich mit einer Videobotschaft an Gleichaltrige, um sie zum Gang an die Wahlurne zu bewegen. Das Video wird über die sozialen Medien verbreitet.

Das Video finden Sie hier

Poetry Slam Slam about Europe (13. Mai)

„EUGH, CETA und AKK. OSZE, DFJW und EZB – MfG, mit freundlichen Grüßen!“
Vielleicht wird der „Slam about Europe“ klingen wie die Fantastischen Vier vor 20 Jahren – vielleicht auch ganz anders. Nach einem Poetry Slam-Workshop mit der deutschen Slammerin Jacky und ihrem französischen Kollegen Iokanaan werden rund 15 junge Menschen ihre Gedichte selbst auf der Bühne vorstellen.

Abends, um 19 Uhr, findet ein Konzert der Slam about Europe-Tour von und mit Pulse of Europe. Eintritt frei.

Mehr Informationen auf der Seite des Infocafes

„Unsere Zukunft – unser Europa?“: Diskussion mit Jugendvertreterinnen und -vertretern der Parteien (16. Mai)

Weltoffenheit und Europabegeisterung sind seit PEGIDA leider selten die ersten Worte, die man mit der Stadt Dresden verbindet. Trotzdem oder gerade deshalb laden das DFJW und der Dresdner Verein Europa-Direkt e. V. 80 Jugendliche aus Ostdeutschland, Frankreich, Polen und Serbien zum Europa-Abend in Sachsens Landeshauptstadt ein: Jugendvertreterinnen und -vertreter der politischen Parteien werden erklären, wofür sie stehen und wie sie die Zukunft Europas gestalten wollen.

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„Europa im Wandel“: Stipendium für junge Journalistinnen und Journalisten

Mit einem Stipendium will das DFJW junge Journalistinnen und Journalisten darin bestärken, sich mit europäischen Themen zu befassen. Besonderes Augenmerk soll auf die Rolle Deutschlands und Frankreichs in der EU und/oder auf die Sichtweise(n) junger Menschen in Europa gerichtet werden. Mit bis zu 1.000 Euro fördert das DFJW Beiträge für Print- oder Onlinezeitungen, Radio, Fernsehen und die sozialen Medien.

Hier finden Sie die Ausschreibung

Deutsch-französische Planspiele

Während die Planspielmethode in Deutschland recht verbreitet ist, wird sie in Frankreich nur wenig eingesetzt. Kaum anzutreffen ist sie (außerhalb akademischer Veranstaltungen) im Bereich der bi- und multilateralen Jugendbildung. Für Veranstaltungen, die vom DFJW gefördert bzw. durchgeführt werden, haben die Partner Atout-DiversitéPeuple et Culture und polyspektiv Materialien entwickelt, die diese Lücke füllen. Es gibt bereits folgende deutsch-französische Planspiele: Plastik To Go: ein Planspiel zur Gesetzgebung in der Europäischen Union (EU) am Beispiel von Einwegverpackungen, sowie Deutsch-Französischer Ministerrat (DFMR): ein Planspiel zur bilateralen Zusammenarbeit am Beispiel der Themen Beschäftigung, Migration und Klima.

Mehr Informationen zu den Planspielen

Debatte: „Was will Europa?“

Am 20. Mai organsieren die DFJW-Juniorbotschafterinnen und Botschafter in der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin eine Debatte mit europäischen Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten zu den Europawahlen.

Zur offiziellen Einladung

Trinationale Begegnung zwischen Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich und Rumänien

Anfang Mai veranstaltete der Verein Roudel in Kooperation mit Arbeit und Leben NRW, dem Berufskolleg Viersen, einer Pädagogik-Schule aus Sibiu (Rumänien) und der École de la 2ème Chance de Carcassonne eine trinationale Begegnung in Köln. Im Rahmen des Projektes tauschten sich die Teilnehmer über Europa und Grenzen aus. Die Ergebnisse der Diskussion wurden künstlerisch verarbeitet. Zum Abschluss wurde aus jedem Land eine Person mit ihrem Statement zur Begegnung fotografiert.

Mehr Informationen und die Statements der Teilnehmer

Grenzenlos? Die Grenzen in unserem Europa

Junge Menschen haben Visionen. Aber welche Visionen verbinden sie mit Europa? Vor dem Hintergrund der Europawahl am 29.05.2019 ging es daher bei der trinationalen Jugendbegegnung um ihre Vorstellung von Europa. Dabei spielten weniger die politischen und geografischen Grenzen eine Rolle. Die Jugendlichen wurde zugehört, zu dem, was ihnen an Europa wichtig ist und was aus ihrer Sicht in einem Europa als EU-Bürger im Rahmen der Bürgerbeteiligung funktioniert und weniger funktioniert : Mitbestimmung und Partizipation des Einzelnen – sind diese grenzenlos oder wo gibt es Grenzen in diesem Kontext? Wie werden sie durch mediale Berichterstattung und die Politik ihrer jeweiligen Länder beeinflusst und wie prägen diese ihre gesellschaftliche und kulturelle Herkunft?

Die Jugendliche erarbeiteten eine Darstellung ihrer Reflexionen und des Austauschs der Woche und präsentierten ihre Eindrücke und Ergebnisse in einer Theaterdarstellung im Institut Francais am Ende der Begegnung.

Die Begegnung wurde von Roudel und Arbeit und Leben NRW organisiert.

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