Jahrgang 2026 der Generation Europa
Deutsch-Französische Leader:innen
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Die Portraits des Jahrgangs 2026
Mitbegründerin des Vereins Graines de Tandem
Vermittlerin „Pouvoir d'Agir“
Rebecca Acosta engagiert sich für eine bewusste Ernährung und eine gesunde Lebensweise im Einklang mit allen Lebewesen.
Schon als Kind kochte und backte sie gern. Sie arbeitet als Projektleiterin im sozialen Bereich.
Seit 2021 setzt sie sich gemeinsam mit dem Verein Graines de Tandem und dessen Partnern für den Umweltschutz ein. Manche Herausforderungen geht sie auf Fahrradreisen in Frankreich und Europa an.
Leiterin der Logistikabteilung B2B Frankreich/Belgien | Mitbegründerin und Vorständin des Vereins Le Cercle
Jeannette Bangoura leitet die Logistikabteilung bei Retail B2B Frankreich/Belgien. Sie verfügt über Erfahrungen in einem internationalen Umfeld, besonders zwischen Deutschland und Frankreich. Heute lebt sie in Berlin und bewegt sich an der Schnittstelle zwischen praktischen, wirtschaftlichen und europäischen Fragen.
Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin des Vereins Le Cercle, der sich für die berufliche Eigenständigkeit und die Entwicklung von Führungsqualitäten für Frauen afrikanischer Herkunft in Europa einsetzt. In ihrem Engagement bringt sie ihren afro-europäischen Werdegang sowie ihren Einsatz für Integration, Repräsentation und grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein.
Trainee Group Audit bei Commerzbank AG
Maurice Bessling lebt in Frankfurt am Main und ist seit 2023 in der Innenrevision der Commerzbank AG tätig. Er hat einen deutsch-polnischen Doppelmasterabschluss der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Szkoła Główna Handlowa w Warszawie im Bereich Finance & Accounting. Als Delegierter des Deutschen Nationalkomitees für internationale Jugendarbeit (DNK) vertrat er die Interessen von rund 15 Millionen jungen Menschen aus Deutschland bei internationalen Jugendforen, unter anderem in den offiziellen Jugendbeteiligungsgruppen Y7 und Y20 des G7- und G20-Gipfels. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören die zukunftsorientierte Wirtschaft und die Arbeitswelt der Zukunft.
Leiterin eines Industrieprojekts bei ROSI und Umweltschützerin
Camille Blin-Oudard ist Ingenieurin und arbeitet als Projektleiterin in einem innovativen Startup-Unternehmen, das sich auf das Recycling von Solarpanelen spezialisiert hat. Die Herausforderungen rund um den ökologischen Wandel liegen ihr sehr am Herzen. Deshalb hat sie sich ehrenamtlich bei Vereinen wie The Shift Project oder Klima Puzzle engagiert, um für den Klimawandel zu sensibilisieren. Sie engagiert sich politisch und hat sich aktiv an der Kampagne für die Europawahlen 2024 beteiligt. Berufsbedingt interessiert sie sich besonders für die europäische Souveränität, vor allem wenn es um das Recycling von kritischen Metallen geht, die für die Energiewende unabdingbar sind. Ihr akademischer Werdegang führte sie von einem bilingualen Profil mit Deutsch als Schwerpunkt am Gymnasium zu einem Ingenieurstudium an der Hochschule Mines ParisTech. Sie absolvierte auch Austauschaufenthalte in Deutschland, darunter ein Semester an der Technischen Universität München. Diese Erfahrungen haben ihr Interesse an den deutsch-französischen Beziehungen gestärkt. Sie möchte ihr Engagement fortsetzen, um die Verbindungen in der europäischen Zusammenarbeit zu pflegen und ein solidarisches Europa zu fördern – ein Europa, das sich dem Wandel verpflichtet und seinen Einfluss in der internationalen Weltpolitik souverän geltend macht.
Unternehmerin und ehrenamtliches Mitglied der Jungen Wirtschaftskammer in Frankreich
Adélaïde Buchou ist Unternehmerin aus Leidenschaft. Sie berät Unternehmen bei der Geschäftsverwaltung, in der Gastronomie und im Immobilienbereich. Sie hat die Sterneküche des Backhandwerks und einen vorgezeichneten Werdegang verlassen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Wichtig sind ihr die eigenen Ansprüche, Autonomie und konkrete Ergebnisse.
Adélaïde Buchou ist aktives Mitglied der Jungen Wirtschaftskammer. Sie setzt sich abseits von theoretischen Debatten für Führungsarbeit vor Ort ein, die im Dienst der Regionen und ihrer Bürger:innen steht. Sie vertritt die Vision eines Europas, das seinen jungen Menschen Vertrauen schenkt, das Mut statt Konformität schätzt und bürgerschaftliches Engagement als ein echtes Instrument des Wandels betrachtet. Generation Europa ist für sie ein Raum des Handelns und kein Schaufenster.
Senior EU Defence Manager, Safran, European Public Affairs
Clarisse Corruble ist verantwortlich für den Bereich Verteidigung bei der Direktion für europäische öffentliche Angelegenheiten des Safran-Konzerns. Sie analysiert die strategischen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen in Bezug auf die europäische Verteidigungspolitik. Sie hat am College of Europe und an der Universität Edinburgh studiert und auch im Europäischen Parlament gearbeitet. Im Zentrum des europäischen Geschehens richtet sie besonderes Augenmerk auf die strukturierende Rolle des deutsch-französischen Tandems beim Aufbau des Europas von morgen. Als Programmteilnehmerin möchte Clarisse dazu beitragen, die deutsch-französische Zusammenarbeit im Dienst eines souveränen, stabilen und geeinten Europas zu stärken.
Impact-Manager und Mitbegründer von Sign&Oz
William Eudaric berät Strukturen der Sozial- und Solidarwirtschaft. Er ist zudem Mitbegründer von Sign&Oz, einer digitalen Initiative für mehr Bildungsgerechtigkeit von Menschen mit Behinderungen. Nach seinem Masterabschluss „Konflikte und Entwicklung“ an der Hochschule Sciences Po Lille hat er für mehrere Hilfs- und Bildungsprojekte in Peru und Westafrika gearbeitet. Heute begleitet er Freiwilligennetzwerke und Vereine in Frankreich. Er wurde vom Institut de l'Engagement ausgezeichnet und ist Botschafter der „Génération Ascenseur“. William Eudaric stellt sein Fachwissen in den Bereichen Projektleitung, pädagogische Innovation und Zusammenarbeit in den Dienst eines sozialen und gesellschaftlichen Miteinanders.
Chief Data Officer des Medizintechnik-Startups inContAlert GmbH
Pascal Fechner ist Mitgründer und Chief Data Officer des Medizintechnik-Startups inContAlert GmbH, das sich der Entwicklung einer innovativen Lösung für Menschen mit Inkontinenzproblemen und neurogenen Blasenfunktionsstörungen widmet. Das Startup entwickelt ein tragbares Wearable-System zur nicht-invasiven Messung des Blasenfüllstandes.
Neben seiner Tätigkeit bei inContAlert ist Pascal Fechner auch in der wissenschaftlichen Arbeit aktiv und verbindet technische Innovation mit gesellschaftlich relevantem Nutzen. Außerdem ist er Mitgründer der „Bayreuth AI Association“, einem Learning Hub an der Universität Bayreuth für die Programmierung von KI-Algorithmen.
Referentin für Promotions- und Habilitationsförderung
Maike Hansen arbeitet als Referentin für Promotions- und Habilitationsförderung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. in Berlin an der Schnittstelle von Wissenschaft und Demokratieförderung. Die gebürtige Oranienburgerin promovierte auf Französisch in Rennes und Saarbrücken zum Thema „Sprechen im Schlaf in Literatur und Medien“. In ihrer Wahlheimat Leipzig gestaltet Maike Hansen als ehrenamtliche Wertebotschafterin von GermanDream e. V. Dialogformate an Schulen mit und engagiert sich als Mitglied von RosaLinde e. V. für die queere Community vor Ort.
Politischer Referent, Europäische Kommission
Falk Hemsing setzt sich leidenschaftlich für dauerhafte Agrarsysteme zum Schutz der Erde, Menschen und Tiere ein. Für dieses Anliegen hat er sich für die UNO bei einer NGO stark gemacht. Nun arbeitet er bei der Europäischen Kommission bei der Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung im Bereich der kommunalen Agrarpolitik. Im Rahmen des Junior Professionals Programme der Europäischen Kommission sammelte Falk Erfahrungen in der Klima- und Verteidigungspolitik. Er hat unter anderem an der Ausarbeitung der ersten europäischen Verordnung zur militärischen Mobilität mitgewirkt. Nach seinem Studium der Philosophie und französischen Literatur an der Universität Oxford und einem multidisziplinären Studiengang an der Hochschule Sciences Po Paris und der London School of Economics verfolgt er einen analytischen und humanistischen Ansatz für die europäische Politik. Neben seiner Arbeit engagiert er sich für ein inklusiveres Zusammenleben bei der Obdachlosenhilfe in Brüssel.
Juristin und wissenschaftliche Hilfskraft, Institut für internationales Friedens- und Sicherheitsrecht, Universität Köln
Amira Kan'an studierte deutsche und französische Rechtswissenschaften sowie internationales Recht an den Universitäten Köln, Paris 1 Panthéon-Sorbonne, Sciences Po Paris und der Columbia Law School. Begeistert von den internationalen Bezügen ihres Studiums sammelte sie früh praktische Erfahrungen im Bereich der Menschenrechte und absolvierte anschließend ein Praktikum im Juristischen Dienst der Europäischen Kommission in Brüssel. Heute befindet sie sich in den letzten Zügen ihres Jurastudiums in Deutschland und ist zugleich wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Internationales Friedens- und Sicherheitsrecht in Köln. Seit fast sieben Jahren engagiert sie sich außerdem im Mandatsressort der Refugee Law Clinic Cologne e. V. Die prägende Erfahrung, Teil einer deutsch-französischen Studierendenkohorte zu sein, hat ihr besonderes Interesse an der Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft geweckt. Sie freut sich darauf, sich auch künftig beruflich mit den Mitteln des Rechts für ein starkes Europa auf der internationalen Bühne einzusetzen.
International Banking Advisor
Johan Krieger ist internationaler Bankberater. Seine Karriere beginnt 2019 in der DB Schenker-Gruppe. Anschließend durchläuft er mehrere Stationen der internationalen Handels- und Wirtschaftsdiplomatie in Frankreich und anderen Ländern. Im Jahr 2023 geht er zu Bpifrance. Dort betreut er von Paris aus französische Unternehmen im internationalen Geschäft. Anschließend wurde er zum Regional Advisor Europa für Bpifrance in Düsseldorf ernannt. In Deutschland repräsentiert er die Europavertretung von Bpifrance und deren Arbeit in Europa. Johan ist zudem für die Begleitung französischer Unternehmen in Europa und vor allem in Deutschland verantwortlich. Seit Januar 2026 arbeitet er für die Crédit Agricole-Gruppe und insbesondere für das German Desk von Le Crédit Lyonnais.
Mit seinem Engagement will der gebürtige Straßburger die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen in Europa stärken.
Consultant für die öffentliche Hand beim Beratungsunternehmen PD Expertin für deutsche und französische Bildungspolitik
Anne-Clémence Le Noan hat vor kurzem ihre Dissertation an der Hochschule Sciences Po Paris und der Hertie School of Governance abgeschlossen. Darin vergleicht sie die deutsche und französische Bildungspolitik im Hinblick auf die Bekämpfung von sozialen Ungleichheiten. Sie verfügt über einen Abschluss an der Universität HEC Paris und der Freien Universität Berlin. Außerdem hat sie in zahlreichen Branchen (Finanzen, Marketing, Forschung) und in verschiedenen Ländern (Frankreich, Deutschland, Senegal, Ghana usw.) gearbeitet. Zudem war sie zwei Jahre lang als Lehrerin für Französisch und Latein an Schulen mit besonderem Förderbedarf in den Vororten von Paris tätig. Seit 2026 arbeitet sie beim Beratungsunternehmen PD und berät die öffentliche Hand in Deutschland.
Mitbegründer von La DenkFabrik und Nachwuchs-Betriebsleiter bei SNCF Voyageurs
Hugo Leclerc hat an der Hochschule Sciences Po Paris studiert. Er ist Mitbegründer von La DenkFabrik, einem deutsch-französischen und europäischen Think Tank.
Entsprechend Hugos besonderem Interesse für die öffentliche Verkehrs- und Mobilitätspolitik hat er seinen Werdegang zwischen Paris, Köln und Berlin aufgebaut und dabei einen institutionellen Ansatz des öffentlichen Handelns und ein Engagement für aktive Bürgerbeteiligung an grenzüberschreitenden Themen miteinander verbunden.
In diesem Sinne hat er 2020 zusammen mit anderen Studierenden aus verschiedenen Fachrichtungen La DenkFabrik gegründet. Mit schriftlichen Beiträgen, Veranstaltungen und Audioformaten möchte die Plattform einen Beitrag zum deutsch-französischen und europäischen Diskurs leisten.
Als Junior-Betriebsleiter von SNCF Voyageurs hat Hugo ein Jahr lang im Kabinett des Generaldirektors von SNCF Voyageurs gearbeitet. Dort befasste er sich mit Good Governance und widmete sich der Zusammenarbeit zwischen Institutionen sowie der Neuausrichtung des öffentlichen Dienstes im Kontext der Wettbewerbsöffnung und des ökologischen Wandels.
Hugo ist überzeugt, dass Europa nicht nur von seinen Institutionen, sondern auch von Infrastrukturen, Dienstleistungen und Regionen gemacht wird. Er interessiert sich für die Formen des öffentlichen Handelns und für die Frage, wie sich Effizienz, sozialer Zusammenhalt und allgemeines Interesse in Europa zusammenbringen lassen.
Consultant bei der Weltbank
Rim Melake ist Beraterin bei der Weltbank in den Bereichen der digitalen und finanziellen Inklusion sowie Geschlechtergerechtigkeit.
Zudem gestaltet sie als zertifizierte Design Thinkerin und Facilitatorin partizipative Formate und Workshops. Dabei bringt sie ihre umfassenden Erfahrungen im Bereich der Innovationsprozesse ein.
Als Co-Produzentin und Moderatorin hat sie den Spotify-Original Podcast „Para für Alle“ entwickelt. Darin untersucht sie, wie Ungleichheiten unser Verhältnis zu Geld und Finanzen beeinflussen.
Rim Melake hat einen Doppelmasterabschluss der Sciences Po Paris und der Bocconi-Universität Mailand.
Wissenschaftlicher Projektassistent am IRECA in Polen
Thomas Pelletier hat am College of Europe in Natolin/Warschau studiert. Heute arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im neuen französischen Forschungsinstitut IRECA in Polen, das sich der Analyse von Gesellschaften in Osteuropa, dem Kaukasus und Nordasien widmet. Im Rahmen seiner Studien in Straßburg, Aberystwyth und Krakau spezialisierte er sich auf Mittel- und Osteuropa, die deutsch-französischen Beziehungen, die polnische Außenpolitik sowie die europäische Erweiterungs- und Partnerschaftspolitik.
Thomas Pelletier hat die französische und polnische Staatsangehörigkeit. Sein akademischer und beruflicher Werdegang ist eng mit der deutsch-französischen Zusammenarbeit und dem Weimarer Dreieck verknüpft. Er engagiert sich auch in humanitären Projekten für die Ukraine, insbesondere für ukrainische Geflüchtete und Kriegswaisen.
Journalistin
Hannah Prasuhn ist Journalistin mit einem besonderen Fokus auf inklusive Sportberichterstattung. Als Redakteurin für die Paralympics-Zeitung des Tagesspiegels hat sie die Paralympischen Spiele in Tokio, Peking und Paris begleitet. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, den Menschen, die häufig in der Berichterstattung übersehen werden, ein Sprachrohr zu bieten und sie an Veränderungsprozessen teilhaben zu lassen. Nach Redaktionsaufenthalten beim ZDF in Tel Aviv, der Süddeutschen Zeitung und dem SWR Sport schreibt sie momentan Nachrichten für DIE ZEIT. Sie sieht Qualitätsjournalismus als Chance, um demokratische Werte in Europa zu festigen und hervorzuheben. Hannah Prasuhn gibt für die Jugendpresse Deutschland ehrenamtlich Workshops an Schulen, um Kindern und Jugendlichen die Relevanz von unabhängiger Medienarbeit zu vermitteln. Sie hat Geografie und Digitale Medien in Deutschland und Frankreich studiert. Aktuell absolviert sie ein Master-Studium in Medienwissenschaften in Berlin. Parallel dazu schloss sie eine studienbegleitende Journalismus-Ausbildung am Institut für publizistische Ausbildung in München ab.
Financial Business Analyst
Charlotte Ripollès arbeitet als Finanzanalystin in Deutschland. Sie hat sich auf digitale Transformation spezialisiert. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Unternehmensführung an der Universität und der University School of Management (IAE) in Poitiers war sie bei internationalen Konzernen aus verschiedenen Branchen wie TotalEnergies und Decathlon tätig.
Sie betreut grenzüberschreitende deutsch-französische Projekte in multikulturellen Teams. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Automatisierung von Finanzprozessen und die elektronische Rechnungsstellung.
Charlotte engagiert sich außerdem als Mentorin und in Vereinen. Als Leistungssportlerin begleitet sie junge Talente in einem internationalen Umfeld. Als Mitglied der Generation Europa möchte sie einen Beitrag zum europäischen Dialog und zur deutsch-französischen Zusammenarbeit leisten, indem sie ihr Fachwissen und ihre interkulturellen Erfahrungen in den Dienst von Zukunftsprojekten stellt.
Koordinatorin von EU-Projekten
Lena Schaefer hat einen Studienabschluss der Hochschule Sciences Po Paris und der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet als Koordinatorin von Europa-Projekten. Seit 2023 initiiert sie im Mucem (Marseille) und im Palais des Beaux-Arts (Bozar, Brüssel) internationale Partnerschaften zwischen Kulturschaffenden im Rahmen des EU-Programms Creative Europe auf den Weg. Auf der Suche nach Synergien zwischen Kultur und Ökologie engagiert sie sich parallel in einem Verein zur Förderung Erneuerbarer Energien und bei Initiativen für den ökologischen Wandel in Museen. Seit Juni 2025 koordiniert sie im Département Haute-Savoie ein Interreg-Projekt für Schulen, das Medienbildung und Sensibilisierung für den Klimawandel in den Alpen miteinander verbindet.
Bioinformatikerin
Maëlle Spiller arbeitet als Ingenieurin für Bioinformatik im Institut de Biologie du Développement in Marseille. Dort befasst sie sich mit der mathematischen Modellierung von Stoffwechselprozessen während der Embryonalentwicklung.
Während ihres Masterstudiums der Bioinformatik in Potsdam wollte sie internationale Forschungserfahrung sammeln. Erste praktische Einblicke erhielt sie als Studienassistentin in einem europäischen Projekt aus den Niederlanden, in dem sie als Verantwortliche für den Standort Deutschland tätig war. Über ein Erasmus-Programm führte ihr Weg nach Montpellier und später nach Marseille, wo sie weiterhin eng mit deutschen Kooperationspartnern zusammenarbeitet.
Angehende Beamtin im höheren öffentlichen Dienst an der INSP
Polina Szviridova ist angehende Beamtin im höheren Dienst an der staatlichen französischen Verwaltungshochschule INSP. Sie hat sich auf europäische Angelegenheiten und die Wirtschaftspolitik der Europäischen Union spezialisiert. Sie hat bereits französischen und ungarischen Wirtschafts- und Finanzministerium sowie im Bankensektor als Kontaktperson für die EZB, die EIB, die Europäische Kommission und die OECD gearbeitet. Sie spricht vier Sprachen (französisch, deutsch, englisch, ungarisch) und interessiert sich besonders für die Rolle des deutsch-französischen Tandems, dessen Beziehungen sie im Dienste Europas mitgestalten und vertiefen möchte.
Student der Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin
Pylyp Udovenko studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin mit dem Fokus auf Europäische Integration sowie Außen- und Sicherheitspolitik. Er arbeitet als wissenschaftliche Hilfskraft am überparteilichen Ludwig-Erhard-Forum für Wirtschaft und Gesellschaft zu den Themen Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen. Zuvor war er als studentischer Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, im Abgeordnetenhaus von Berlin sowie als Praktikant an der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland tätig. Zurzeit engagiert er sich bei den Jungen Europäischen Föderalisten:innen für einen stärkeren Austausch zwischen Nancy und Berlin, leitet den Berliner City Hub der Initiative junger Transatlantiker e. V. und das Thementeam beim jährlichen studentischen Humboldt-Symposium der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin mit.
In seiner Freizeit geht er gerne ins Museum und trinkt Tee mit Familie und Freunden.
Mitglied des Bundestages a. D.
Emily Vontz war bis März 2025 Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Als Mitglied des Europaausschusses sowie der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe setzte sie sich für eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit ein. Bereits während der Schulzeit sammelte sie durch mehrere Austauschprogramme interkulturelle Erfahrungen, die sie im Rahmen eines internationalen Freiwilligendienstes am Goethe-Institut in Bordeaux sowie durch ein Bachelorstudium der Politikwissenschaft und Französisch an der Universität Trier vertiefte. Aktuell studiert sie an der Europa-Universität Flensburg den Master „Transformationsstudien“ mit einem interdisziplinären Fokus auf sozial-ökologische Transformationsprozesse, globale Krisen sowie dekoloniale und feministische Ansätze. Darüber hinaus engagiert sie sich als Vorsitzende des Vereins „Modell Europa Parlament Deutschland e. V.“, der Schüler:innen aus ganz Deutschland im Rahmen von Planspielen zu Politik und Demokratie näherbringt.
Regieassistent
Clemens Zoller ist ausgebildeter Dramaturg und derzeit als Regieassistent am Maxim Gorki Theater tätig. Sein Werdegang führte ihn in berufliche Kontexte in Bosnien und Herzegowina, Schottland und Frankreich und bildet damit die Grundlage seiner europäischen Ausrichtung.