Vorstellung des hybriden Projekts „Erster Kontakt"

 

Aufgrund der Gesundheitskrise durch das Coronavirus und der Reisebeschränkungen mussten viele interkulturelle Austauschprojekte für junge Menschen in diesem Sommer ausgesetzt werden. Nichtsdestotrotz haben Une Terre Culturelle und ihre deutschen und euromediterranen Partner ihre Aktivitäten nicht eingestellt und setzen ihren deutsch-französischen und trilateralen Jugendaustausch mit Hilfe eines hybriden Formats fort: Die jungen Menschen mit geringeren Mobilitätsmöglichkeiten treffen sich in nationalen Gruppen persönlich vor Ort und im internationalen Austausch virtuell dank digitaler Hilfsmittel.

 

Die Möglichkeiten der digitalen Technologie bieten neue Perspektiven für die tägliche Arbeit mit jungen Menschen, da sie ein starkes Potenzial als Ergänzung zu den Mobilitätsangeboten haben. In diesem Sommer wurden im Rahmen der Ausschreibung des DFJW „Digital ganz nah“ mehrere digitale Projekte von UTC organisiert.

 

Das Projekt „Premier contact" ermöglichte es jungen Leuten, die noch nie an einem Austausch teilgenommen hatten, einen ersten Kontakt zu knüpfen und ihre zukünftigen Treffen vorzubereiten. Es wurde von Une Terre Culturelle zusammen mit seinen lokalen Partnern, dem Centre Social Air Bel und der Mission Locale de Marseille, sowie den deutschen Partnern, dem Klubhaus Spandau, Dock Europe und Pangera, und dem armenischen Partnern, dem Verein Peace Dialogue in Wanadsor, ins Leben gerufen.

 

Die beiden Treffen betrafen junge Leute mit geringeren Mobilitätsmöglichkeiten im Alter von 14 bis 17 Jahren beim deutsch-französisch-armenischen Projekt „Journalismus ohne Grenzen“ und im Alter von 18 bis 25 Jahren beim deutsch-französischen Projekt BE-IN - Jeunes actifs plus. Diese jungen Menschen sind mit Barrieren konfrontiert, die ihre Mobilitätsmöglichkeiten einschränken. Die Gründe dafür hängen oft mit der generell benachteiligten Situation junger Menschen zusammen, die in Bezug auf Schulbildung und berufliche Eingliederung nur begrenzte Möglichkeiten haben und mit Hindernissen konfrontiert sind, die manchmal wirtschaftlicher oder geografischer Art sind. Die Projekte des Vereins haben zum Ziel, die jungen Menschen langfristig und nicht nur während der Dauer der Programme zu unterstützen: Sie sollen Erfahrungen sammeln, die ihnen neue Horizonte eröffnen, und Kompetenzen erwerben, die für ihr weiteres Leben nützlich sind (interkulturell, zwischenmenschlich...).

 

Während dieser Austausche wurde das Programm an dieses "neue" semi-präsentielle, semi-digitale Format angepasst, um den Teilnehmenden gemeinsame Aktivitäten anbieten zu können. Die Treffen setzten sich aus virtuellen Aktivitäten (thematische Workshops zu Journalismus und Medien oder zur beruflichen Integration von jungen Menschen, digitale Sprachanimationen, Auswertung, gemeinsame Mahlzeiten per Video usw.) und non-virtuellen Aktivitäten (Entdeckung der Stadt, Arbeit in Kleingruppen vor Ort, Gestaltung von Postkarten für die anderen Teilnehmenden usw.) zusammen. Das Hauptziel all dieser Aktivitäten bestand darin, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen und sowohl mit anderen Ländergruppen als auch untereinander auf lokaler Ebene zu diskutieren. Es wurde daher darauf geachtet, physische und digitale Animationswerkzeuge in ergänzender Weise einzusetzen, um sie zu einem Gewinn für die interkulturelle Bildungsarbeit zu machen und den Charakter eines Treffens trotz geografischer Grenzen zu erhalten.

Entdeckt die Erfahrungsberichte der jungen Teilnehmenden auf der UTC-Website, im Blog und in den sozialen Netzwerken!

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