Nach drei Jahren Laufzeit des Interreg-Projekts Regio Lab, das in einem Mehrebenen-Ansatz Mobilität junger Menschen in der Berufsorientierung und beruflichen Bildung im Grenzraum zwischen Frankreich und Deutschland fördert, gab die internationale Konferenz die Möglichkeit, eine Bilanz der verschiedenen Ansätze und Aktionen zu ziehen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich Regio Lab auf das Ökosystem der beruflichen Bildung am Oberrhein ausgewirkt hat. Deutlich wurde insbesondere, dass tragfähige Netzwerke zwischen Akteur:innen aus Bildung, Politik und Wirtschaft eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg grenzüberschreitender Initiativen sind.
Mit über 120 Teilnehmende wurden unterschiedliche Ansätze verglichen, mögliche Übertragbarkeiten identifiziert und neue Perspektiven eröffnet. Dabei zeigte sich, dass Grenzregionen als wichtige Innovationsräume fungieren, in denen europäische Zusammenarbeit konkret erprobt wird.
Abschließend wurde deutlich, dass die gewonnenen Erkenntnisse und der intensive Austausch wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Berufsbildung liefern. Insbesondere die Stärkung der internationalen Mobilität von Auszubildenden, der Abbau administrativer Hürden sowie die bessere Anerkennung von Qualifikationen wurden als zentrale Zukunftsaufgaben hervorgehoben. Die Konferenz bildete damit nicht nur den Abschluss des Projekts, sondern zugleich den Ausgangspunkt für neue Initiativen, die die Zusammenarbeit im Oberrheinraum nachhaltig vertiefen und jungen Menschen konkrete europäische Perspektiven eröffnen sollen.