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Programme zur Förderung der Diversität

Auf einen Blick

... ermöglichen jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf*, sich Kenntnisse der Partnersprache anzueignen und eine persönliche oder berufliche Erfahrung im anderen Land zu machen. Zu dieser Zielgruppe gehören junge Menschen, die sich in vielerlei Hinsicht Schwierigkeiten ausgesetzt sehen - sozialen, wirtschaftlichen oder geografischen Hindernissen ebenso wie bildungsbezogenen oder gesundheitlichen Problemen sowie Jugendliche, die mit kulturellen Unterschieden oder sonderpädagogischem Förderbedarf leben.
Junge Menschen mit Behinderung werden ausdrücklich ermutigt, an Austauschprogrammen teilzunehmen.

*offizieller Sprachgebrauch der Europäischen Kommission. Die vollständige Definition der Zielgruppe befindet sich in den Richtlinen des DFJW: Anlage 5.2: dfjw.org/richtlinien

Unterstützung: Fahrtkostenzuschuss (bis zur Höhe des 1,5-fachen Pauschalsatzes der Fahrtkostentabelle des DFJW), Aufenthaltskosten bis zu 25 € pro Tag und Teilnehmender (bei Unterbringung in Familien werden keine Aufenthaltskosten gewährt); Programmkosten bis zu 250 € pro Programmtag (maximal 10 Tage); zusätzlicher besonderer Pauschalzuschuss von bis zu 250 € pro Projekt und Projekttag (für maximal 10 Tage). Sprachanimation bis zu 150 € pro Programmtag (maximal 10 Tage). Zusätzlich kann ein gezielt pädagogisch geschultes Betreuer-Team von maximal drei Personen berücksichtigt werden. Treffen zur Vorbereitung bzw. Auswertung des Austauschs können ebenfalls gefördert werden.
Programmdauer: 4–21 Tage. An- und Abreisetag werden als 1 Projekttag gerechnet. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt 4 Projekttage, d.h. 4 Übernachtungen.
Zahl der geförderten Teilnehmer: 35 Personen bei einer Begegnung am Ort des Partners, 50 Personen bei einer Drittortbegegnung (Betreuerinnen und Betreuer eingeschlossen). Für die Förderung von Betreuern gilt bei allen Projekten folgender Schlüssel: Ein Betreuer je 5 Teilnehmende kann gefördert werden.
Alter: bis 30 Jahre (keine Altersbegrenzung für die Betreuer)
Förderverfahren: Anträge werden von der Organisation beim DFJW über den nationalen Dachverband, sofern sie einem solchen angehört, eingereicht. Wenn der Projektträger keinem nationalen Dachverband angehört, schickt er seinen Antrag an seinen zuständigen Ländervertreter (Liste der Ländervertreter auf der Internetseite des DFJW). 
Antragsfrist: spätestens 3 Monate vor Beginn des Programms
Kontakt: für Programme im schulischen und außerschulischen Bereich: gruppenaustausch@dfjw.org; für Programme im Berufsbereich: gruppenaustausch-beruf@dfjw.org

Die nachstehende Regelung gilt nur für spezielle Programme mit deutschen und französischen jungen Menschen, die an vom Arbeitsamt anerkannten Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen. „Kontaktreisen“, die keine wirkliche Begegnung mit Teilnehmenden einer ähnlichen Zielgruppe des anderen Landes vorsehen, werden nicht gefördert.

Eine Bescheinigung vom jeweiligen Arbeitsamt zur Anerkennung der „Eingliederungsmaßnahme“ oder der „sozio-kulturellen betreueten Maßnahme“ muss dem Antrag beigefügt werden.

Bei diesen Programmen können für jeweils bis zu 10 Teilnehmenden zwei Begleiter vom DFJW übernommen werden.