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Frühkindliches Lernen und Förderung der Partnersprache

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Groupe de jeunes enfants
© Amélie Losier

Ziele für 2010-2012

1. Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren für das jeweils andere Land und seine Sprache zu sensibilisieren.
2. Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren die Möglichkeit zu eröffnen, eine interkulturelle Erfahrung zu erleben.
3. Bekanntheitsgrad der Angebote des DFJW für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren erhöhen.
4. Überzeugungsarbeit auf politischer Ebene bei Entscheidungsträgern und Multiplikatoren für das Konzept des frühkindlichen Lernens (Bedeutung des Erwerbs der deutschen Sprache von der école primaire an bzw. der französischen Sprache von der Grundschule an).

Wichtigste Maßnahmen

 

1.  Sensibilisierung im eigenen Land


a) Entwicklung von pädagogischem Material für 3- bis 6-Jährige (der „Kinderkiste“, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Französischen Botschaft Berlin)

b) Entwicklung von pädagogischem Material für 6- bis 10jährige (dem „Kinderkoffer“, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Französischen Botschaft Berlin)

c) Entwicklung und Etablierung eines Austauschprogramms für Lehrkräfte in Kindergarten und Ecole Maternelle

d) Aus- und Fortbildung im Bereich der Sprachanimation für Kindergärtnerinnen und Kindergärtner, Erzieherinnen und Erzieher und andere Interessierte

e) Steigerung der Anzahl der Stipendien und Projekte im Bereich frühkindliches Lernen


Erfolgsindikatoren


a) Innerhalb von drei Jahren wird das pädagogische Material hergestellt, verteilt und eingesetzt. Anschließende Bewertung des Materials durch die Nutzer anhand eines Fragebogens. Wie viel Material wurde verteilt? Wie wurde es von den Nutzern bewertet?

b) Innerhalb von drei Jahren wird das Material hergestellt, verteilt und eingesetzt. Anschließende Bewertung des Materials durch die Nutzer anhand eines Fragebogens. Wie viel Material wurde verteilt? Wie wurde es von den Nutzern bewertet?

c) Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Austauschprogramm

d) Anstieg der Fortbildungen, der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der an diesen Fortbildungen Interessierten; quantitative und qualitative Auswertung

e) Anzahl der vergebenen Stipendien und die der Interessierten an Projekten frühkindlicher Bildung; Medienecho

2. Austausch für 3- bis 12-Jährige


a) Austauschprojekte für 3- bis 6-Jährige mit ihren Eltern oder Großeltern als Pilotprojekte einrichten.

b) Austauschprojekte für 7- bis 12-Jährige im schulischen und außerschulischen Bereich verbessern und die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhöhen.

c) Aus- und Fortbildungen für Begleitpersonen, Betreuerinnen und Betreuer dieser Begegnungen einrichten und verbessern.

Erfolgsindikatoren


a) Quantitativ: Anzahl der Projekte
Qualitativ Auswertung: Teilnehmende Beobachtung durch zwei Forscher

b) Anstieg der Anzahl der Programme, Anstieg der Kinder, die ab der fünften Klasse bzw. ab dem CM1 die Partnersprache lernen

c) Anstieg der Anzahl der Fortbildungen, Anstieg der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Fortbildungen. Referatsübergreifende Zusammenarbeit mit den für die Ausbildung der Grundschullehramtswärter zuständigen Institutionen

3. Bekanntheitsgrad der DFJW-Programme für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren erhöhen


a) Namensgebung bei Programmen (bis dato „Motivationsprogramme“), um Wiedererkennungseffekts bzw. Identifikation zu steigern

b) Entwicklung und Verteilung einer Broschüre sowie von Informationsmaterial zu den Projekten frühkindlichen Lernens

c) Herstellung eines Videos zu Begegnungen von Kindern; Verbreitung des Videos (über Partner, Internetauftritt)

d) Wissenschaftliches Arbeitsheft mit den Ergebnissen der Wissenschaftler, Begleitmaterial (u.a. um Eltern zu überzeugen)

Erfolgsindikatoren


a) – d) Anzahl der Medienberichte und Artikel in der Presse
Anzahl der Anfragen von Eltern, Erziehern, Lehrern, usw.

5. Überzeugungsarbeit auf politischer Ebene bei Entscheidungsträgern und Multiplikatoren für das Konzept des frühkindlichen Lernens (Bedeutung des Erwerbs der deutschen Sprache von der école primaire an bzw. der französischen Sprache von der Grundschule an).


a) Kontakt zu Politikerinnen und Politikern aufnehmen; politisches Lobbying bei der Kultusministerkonferenz, der Education Nationale, in den Bundesländern und den Régions weiter verfolgen

b) Überzeugungsarbeit in den Lehreraus- und Fortbildungseinrichtungen, Steigerung der Anzahl der deutsch-französischen Austauschmaßnahmen zwischen Anwärterinnen und Anwärtern des Grundschullehramts (Pädagogische Hochschulen für Lehrerbildung bzw. Studienseminare/ IUFM)

Erfolgsindikatoren


a) – b) Stand der Einführung von Französisch bzw. Deutsch in der Grundschule bzw. der école primaire