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Drittortbegegnungen im Schulaustausch

Auf einen Blick

projektorientierter Austausch zwischen einer deutschen und einer französischen Schule. Die Schülerinnen und Schüler sind gemeinsam in einer Jugendherberge, einem Schullandheim oder einer ähnlichen Einrichtung in Deutschland oder Frankreich untergebracht. Das Programm richtet sich an:

  • Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II
  • Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Motivationsprogramme)
  • Schülerinnen und Schüler, die vor der Wahl der ersten oder zweiten Fremdsprache stehen (Motivationsprogramme)
Unterstützung: pauschaler Zuschuss zu den Fahrtkosten und zu den Aufenthaltskosten
Programmdauer: 4-21 Tage. An- und Abreisetag werden als 1 Projekttag gerechnet. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt 4 Projekttage, d.h. 4 Übernachtungen
Zahl der geförderten Teilnehmer: bis zu 50 Personen, Betreuerinnen und Betreuer eingeschlossen. Das Verhältnis der Teilnehmenden aus beiden Ländern darf in keinem Fall unter einem Drittel zu zwei Dritteln liegen.
Alter: bis 30 Jahre (keine Altersbegrenzung für die Betreuer)
Förderverfahren: über die zuständige Schulbehörde, die den Antrag an das DFJW weiterleitet Die Schule, in deren Land die Begegnung stattfindet, stellt den Zuschussantrag für die Teilnahme beider Schulen.
Antragsfrist: spätestens bis 31. Januar des Kalenderjahres, in dem die Begegnung stattfindet. Für Begegnungen, die zwischen dem 1. Januar und dem 15. März stattfinden, müssen die Zuschussanträge mindestens drei Monate vor Beginn der Begegnung gestellt werden.

Sie haben vor, einen Gruppenaustausch an einem anderen als Ihrem Heimat- bzw. Partnerort, also an einem Drittort (in Deutschland oder in Frankreich), zu organisieren. Diese Form der Begegnung ermöglicht es den deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern, sich außerhalb ihres gewohnten familiären und schulischen Rahmens zu treffen und gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Sie basiert nicht auf der Aufnahmebereitschaft der Familien. Die deutsche und französische Gruppe sind gemeinsam in einer Jugendherberge, einem Schullandheim o.ä. untergebracht. Dies trägt dazu bei, familiäre und soziale Ungleichheiten zwischen den Schülerinnen und Schülern auszugleichen. Die Lehrkräfte der Partnerschulen einigen sich im Vorfeld der Begegnung gemeinsam auf den Programmort und auf ein Thema für den Austausch. Es empfiehlt sich, die beteiligten Schüler in die Auswahl des Projektthemas mit einzubeziehen bzw. sie schon vor Beginn der Begegnung auf die Thematik und die Begegnungssituation vorzubereiten. 

Der Antrag auf Bezuschussung einer Drittortbegegnung wird von der Schule gestellt, in deren Land die Begegnung stattfindet. Es können maximal 50 Teilnehmende gefördert werden, wobei eine gleichmäßige Beteiligung von deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern gewährleistet sein muss. (Das Teilnehmerverhältnis darf in keinem Fall unter 1/3 zu 2/3 liegen!). Die Förderung beinhaltet einen Fahrtkostenzuschuss (siehe Tabellen in den Richtlinien des DFJW ab S. 98ff.) und einen Aufenthaltskostenzuschuss.

Antragsschluss für Programme, die im Jahr 2017 stattfinden, ist der 31. Januar 2017.

Bericht einer gelungenen deutsch-französischen Drittortbegegnung:

Formular für die Antragstellung:

Formular für die Abrechnung:

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