In einer gemeinsamen Erklärung der damaligen Außenminister Roland Dumas, Krzysztof Skubiszewski und Hans-Dietrich Genscher wurde das Weimarer Dreieck am 29. August 1991 nach der Beendigung des Kalten Krieges zur Förderung der Verständigung und Partnerschaft der drei Länder Frankreich, Polen und Deutschland in Europa begründet. Das Weimarer Dreieck ist Zeugnis eines gelungenen Aussöhnungsprozesses zwischen diesen Ländern nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Parallel zum staatlichen Engagement gründete sich zur Beteiligung der Zivilgesellschaft der Verein Weimarer Dreieck e.V. am 27. August 2010 im Weimarer Rathaus als Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Ziel des Vereins ist die Förderung von Begegnungen der Zivilgesellschaften der Nachbarländer Polen, Frankreich und Deutschland in Europa und damit die Förderung von Verständigung und Freundschaft. Der Verein ist Anlaufstelle und Ansprechpartner für Projekte und Aktivitäten, die der Stärkung der trilateralen Freundschaft in Europa dienen und helfen, in Netzwerken europäische Kontakte zu bündeln. Der Verein initiiert und unterstützt vor allem Projekte, die der Einbindung der jungen Generation in den Prozess der Annäherung und Zusammenarbeit dienen. Die Mitglieder und Partner des Vereins fördern in zahlreichen Aktivitäten diese Ziele und setzen sie mit Engagement um. Der Verein ist demokratisch, überparteilich und unabhängig.