Berufliche Begegnungen grenznaher Partner

Sie sind in der beruflichen Bildung nahe der Grenze zu Frankreich tätig und möchten einen Austausch zwischen Berufsfachschülerinnen und -schülern oder Auszubildenden dies- und jenseits des Rheins organisieren?

Präsentation

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) fördert derartige Begegnungen im Rahmen seiner Richtlinien.

Ihre geplante berufliche Begegnung soll ein projektorientierter Austausch sein, der das interkulturelle Lernen fördert und die interkulturellen Kompetenzen der Teilnehmenden erweitert.

Das DFJW legt viel Wert darauf, dass die überwiegende Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer tatsächlich aus dem grenznahen Raum stammt, in dem das Projekt stattfindet. Dadurch sollen die jungen Menschen den direkten Nachbarn Frankreich kennenlernen. Der Austausch lässt ein Gefühl der Nähe entstehen und stellt einen Bezug zur eigenen Region her. Durch die Begegnungen soll das langfristige Zusammenwachsen der Regionen gefördert werden.  

Zu den grenznahen Räumen zählen in Deutschland das Saarland, der Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz sowie die Regierungsbezirke Karlsruhe und Freiburg. In Frankreich sind es die Départements Moselle, Bas-Rhin und Haut-Rhin sowie das Territoire de Belfort.

Ihr deutsch-französisches Projekt im grenznahen Raum muss im Rahmen der beruflichen Bildung jeweils zwei bis vier Kurzphasen innerhalb des Kalenderjahres mit einer Mindestgesamtdauer von vier vollen Kalendertagen aufweisen. Die Begegnungen müssen mindestens teilweise im jeweils anderen Land stattfinden.

 Der deutsch-französische Austausch ist für Ihre Schülerinnen und Schüler bzw. Auszubildenden sehr fördernd. Die jungen Menschen können ihren Beruf mit dem französischen Pendant vergleichen und entwickeln eine klarere Vorstellung vom französischen Berufsbild und Berufsalltag. 

Ziel
An einem Programm teilnehmen
Zielgruppe
Lehrer
Daten
1.11.2017 - 1.11.2018, Deutschland (laufend)
1.11.2017 - 1.11.2018, Berlin, Frankreich (laufend)
Dauer des Programms
4 bis maximal 21 Programmtage (An- und Abreisetag werden pauschal zusammen als ein Programmtag gerechnet)
Behandelte Themen
Interkulturelles Lernen
Anmeldefrist
Spätestens drei Monate vor Beginn des Austausches
Finanzielle Unterstützung
Pauschaler Zuschuss zu Fahrt- und Aufenthaltskosten, eventuell für Programmkosten und Sprachanimation/Sprachförderung
Einschreibemodalitäten

Die Vorteile des Programms

1
Interkulturelles Lernen

Ihre Schülerinnen und Schüler bzw. Auszubildenden treffen auf ihre französischen Partnerinnen und Partner und müssen lernen, sich mit ihnen zu verständigen. Französischkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen werden gefördert! Es entsteht mehr Autonomie und Selbstbewusstsein.

2
Auslandserfahrung

Durch die Begegnung entdecken die Teilnehmenden die grenznahe französische Region. Im direkten Kontakt mit ihren französischen Partnerinnen und Partnern bekommen sie einen interessanten Eindruck von Frankreich.

3
Berufliche Mobilität

Die berufliche Bildung steht im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden lernen neue Arbeitsmethoden kennen und werden für die berufliche Mobilität und die Zusammenarbeit in deutsch-französischen Grenzregionen sensibilisiert.

Wie schreibt man sich ein?

Sie möchten einen Antrag auf Förderung für Ihre geplante berufsorientierte Begegnung im deutsch-französischen Grenzgebiet stellen?

Die beiden Kooperationspartner müssen sich einigen, wie viele Projektphasen innerhalb eines Kalenderjahres durchgeführt werden sollen. Für jede Begegnung muss ein separater Antrag gestellt werden, in dem die geplanten bzw. bereits durchgeführten Begegnungen erwähnt werden.

 

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