Drittortbegegnungen im Schüleraustausch

Die im Unterricht erlernten sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen lassen sich am besten im direkten Kontakt zu Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern anwenden und vertiefen.

Präsentation

Sie möchten Ihren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre Französischkenntnisse anzuwenden, indem sie aktiv mit Kindern oder Jugendlichen aus Frankreich zusammenzuarbeiten? Gehen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf Entdeckungsreise!

Eine Begegnung am Drittort ermöglicht es deutschen und französischen Schülergruppen, sich außerhalb ihres gewohnten familiären und schulischen Rahmens zu treffen und gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Sie basiert nicht auf der Aufnahmebereitschaft der Familien. Die deutsche und französische Gruppe sind gemeinsam in einer Jugendherberge, einem Schullandheim oder einer ähnlichen Einrichtung in Deutschland oder Frankreich untergebracht. Dies trägt dazu bei, familiäre und soziale Ungleichheiten zwischen den Teilnehmenden auszugleichen.

Maximal 50 Teilnehmende können gefördert werden, wobei eine gleichmäßige Beteiligung von deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern gewährleistet sein muss. Das Teilnehmerverhältnis darf also nicht unter 1/3 zu 2/3 liegen. Es können jedoch auch Schüler, die Französisch oder Deutsch nicht als Fremdsprache in der Schule belegen, an den Begegnungen teilnehmen.

 

Ziel
An einem Programm teilnehmen
Zielgruppe
Lehrer
Daten
jederzeit
Dauer des Programms
mindestens 4 volle Tage (vier Übernachtungen) bis maximal 21 Tage
Behandelte Themen
Interkulturelles Lernen, Sprache und Kommunikation
Anmeldefrist
31.1.2018 - Anmeldefrist bis spätestens 31. Januar im Kalenderjahr, in dem die Begegnung stattfinden soll
Finanzielle Unterstützung
Pauschaler Zuschuss zu Fahrt-und Aufenthaltskosten
Einschreibemodalitäten
Eine Drittortbegegnung bietet für alle Teilnehmer die gleichen Voraussetzungen. Keiner hat einen Heimvorteil, was die Kontaktaufnahme, die Kommunikation und das Verständnis untereinander fördert.
C, Lehrkraft
Plötzlich standen sich beide Gruppen gegenüber, beziehungsweise kamen auf einander zu, und die Überraschung gemischt mit freudiger Erwartung und Aufregung entlud sich in einem fröhlichen Hallo und echter Begeisterung. Ein sehr schöner Moment des Austausches! Unser Fazit: Austausch als Projekt? Begegnung am Drittort? – Ja! Immer noch und immer wieder!
E, Lehrkraft

Die Vorteile des Programms

1
Flexibilität und Relevanz

Den Programmort und das Thema des Austausches können Sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Ihrer Schule und in Absprache mit den Lehrkräften der Partnerschule frei bestimmen. Passen Sie den Austausch nach Ihren Vorstellungen an die Lerninhalte an!

2
Spannende Vorbereitung

Eine gemeinsame Reise ist spannend! Beteiligen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler an der Auswahl des Projektthemas und bereiten Sie die Thematik und die Begegnungssituation gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aus beiden Ländern mit Unterstützung der neuen Medien im Unterricht vor.

3
Französisch lernen

Ob es für die Begegnung nach Frankreich geht oder an ein Ziel in Deutschland – durch den direkten Kontakt zu jungen Französinnen und Franzosen wenden die Teilnehmenden ihre Sprachkenntnisse praktisch an.

Wie schreibt man sich ein?

Der Antrag auf Bezuschussung einer Drittortbegegnung wird stets bis Ende Januar des Kalenderjahres, in dem die Begegnung stattfinden soll, von der Schule gestellt, in deren Land die Begegnung stattfindet. 

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