An der Spitze des DFJW steht ein Verwaltungsrat. Er wird von einem Beirat unterstützt, der Stellungnahmen und Empfehlungen hinsichtlich der Zielsetzungen und der Programme des DFJW erarbeitet.

Das Generalsekretariat besteht aus zwei Generalsekretärinnen oder Generalsekretären und ist ausführendes Organ des Verwaltungsrats: Dr. Markus Ingenlath und Béatrice Angrand

Unsere Grundwerte

Subsidiaritätsprinzip und Partnerschaften: Das DFJW vertraut Drittorganisationen Mittel an, damit sie diese in Übereinstimmung mit seinen Zielvorgaben für Programme und Partnerschaften nutzen. Es ist Impulsgeber und arbeitet in Netzwerken, schafft Synergien zwischen Strukturen und Personen, entwickelt pädagogische, interkulturelle und sprachliche Methoden sowie Materialien, die innovativ sind und die Nachhaltigkeit seiner Aktionen gewährleisten.

Unsere Ziele

Mobilität für alle

Das DFJW setzt sich dafür ein, allen eine Mobilitätserfahrung zu ermöglichen, unabhängig von ihrer geografischen oder soziokulturellen Herkunft. Der Mehrwert von Mobilität?

• Sich der Welt öffnen

• Sich selbst akzeptieren und Anderen gegenüber Toleranz zeigen

 • Persönliche, sprachliche und berufliche Bereicherung

Von jungen Menschen, für junge Menschen

Das DFJW entwickelt Programme ─ inspiriert von jungen Menschen, die diese manchmal auch selber umsetzen: z. B. partizipative Formate wie ein Barcamp oder etwa das Netz der Juniorbotschafterinnen und -botschafter. Außerdem sitzen Jugendvertreterinnen bzw. -vertreter in den Instanzen des DFJW.

Über die europäischen Grenzen hinaus

Zahlreiche Programme des DFJW stehen Drittländern aus Mittel- und Osteuropa (MOE) und aus Südosteuropa (SOE) sowie dem Mittelmeerraum offen.

Innovativ sein, um inspirieren zu können

Das DFJW lieferte wichtige Impulse zum Aufbau ähnlicher Strukturen: Gründung des DeutschPolnischen Jugendwerks im Jahr 1991 und des Deutsch-Griechischen Jugendwerks im Jahr 2014. 2016 wurde ein Westbalkan-Jugendwerk (Regional Youth Cooperation Office) gegründet.

Mehrsprachigkeit fördern

Die Sprache des Partnerlands zu sprechen bedeutet nicht nur, sich in einer anderen Sprache als der eigenen verständigen zu können, sondern auch, seine Geschichte, seine Kultur und seine Besonderheiten zu verstehen. Das DFJW bietet zahlreiche Programme und Methoden an, die für die Entdeckung des Nachbarlands sensibilisieren und dabei helfen, die Sprache zu erlernen oder bestehende Sprachkenntnisse zu verbessern.

Innovative und zertifizierte Lernmethoden, Aus- und Fortbildungen

Die vom DFJW entwickelte Methode zur Sprachanimation erleichtert mittels Rollenspielen die Kommunikation bei Begegnungen zwischen Teilnehmenden, die nicht die gleiche Sprache sprechen. Diese anerkannte Methode kann man erlernen und ein Zertifikat erwerben, um Sprachanimateurin bzw. -animateur zu werden.